Dieser für die Baugeschichte wichtige Fussbodcn war bereits, wie aus derbei seiner Auffindung angefertigten Zeichnung ersichtlich ist (Fig. 2), in frühestenZeiten, d. h. vor Erbauung der jetzigen Kirche ungeschickt restaurirt, indemTheile der sägezahnartigen Füllungsmosaik in die theilweise zerstörte Umrandunghineingelegt wurden. Das Ganze präsentirt sich als ein sehr reiches und in der
Fig. 2. Ergebnisse der Ausgrabungen im Ostjoche des Mittelschiffes(Chortreppe, Krypteneingang, Mosaikfussboden).
Farbenwahl recht glückliches Plattenmosaik (opus Alexandrinum). Die spitzzahnigen,abwechselnd rothen und weissen Plättchen der Füllung messen 10 cm in der Höheund 6 cm in der Breite; die rothen sind aus Thon gebrannt in einer Dicke von3 bis 5 cm; die weissen nur 1,5 bis 1,7 cm dicken Plättchen erwiesen sich ebensowie die schwarzen und weissen quadratischen Plättchen der reizenden Umrandung