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Die St.-Quirinus-Kirche zu Neuss : unter Zugrundelegung der Restaurationspläne des Regierungsbaumeisters Julius Busch
Entstehung
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Entstehungsgeschichte des Bauwerkes.

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Gründung im 9. Jahrhundert.

)o schwach die Anhaltspunkte auch sind, so weisen sie doch auf eineGründung des Stifts in der Mitte des 9. Jahrhunderts hin. Von einer grossenBedeutung ist dieser Punkt indess nicht, weil es nur noch geringe Reste sind,welche in dem gegenwärtigen Baubestande der Quirinuskirche mit jener Frühzeitallenfalls in Verbindung gebracht werden können.

Als ein solcher Ueberrest ist ein Inschriftstein anzusehen, welcher auf derSüdempore zur Abdeckung der Brüstungsmauer der letzten Westarkade Verwen-

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Fig. 1. Memorienstein.

düng gefunden hat. Er dient der Doppelsäule, welche die Arkade gliedert, alsUnterlage. Die glücklicherweise durch die Säulensockel nicht verdeckte Inschriftdes unter Fig. 1 abgebildeten, 0,97 m langen und 0,485 m breiten Steines lautet:»II Id. Aprilis obiit Alpeda.«

Aldenkirchen hält den Stein für einen Memorienstein, dessen Zweck darinbestand, an die Abhaltung eines Jahrgedächtnisses für eine als Stifterin oder durchsonstige Beziehungen um die Kirche verdiente Todte zu erinnern. >) Im Hinblickauf die von aus'mWeerth mit entscheidenden Gründen dem 9. Jahrhundertzugewiesenen Memoriensteine des Bonner Münsters 2 ) ist der gleiche Altersrang

) AldenkirchenDie ältere St. Quirinuskirche in Neuss". (Jahrbücher des Vereins von Alter-thumsfreunden der Rheinlande, Heft LXXIV. Bonn 1882. Seite 81 ff., Tafel V, Fig. 1.)

2 ) aus'm WeerthAltchristliche Inschriftsteine in der Münsterkirche zu Bonn". (Jahrbücher desVereins von Alterthumsfreunden der Rheinlande, lieft XXXII, Seite 114 ff., Tafel II, Fig. 13.) __ Der-selbeDie Miinsterkirche zu Bonn", Seile 5 und G (Bonn, Beiträge zu seiner Geschichte und seinen Denk-mälern. Festschrift zum internationalen Congress für Alterthumskunde und Geschichte. Bonn 1868. VII.)