Sand IV.
A 1 und 12.i VIII. A 8
XXVI. 2)].ausschliesslich
11, VIII. A2ir das Darm-irk de*formirtehmalen KanteII. 3)'; endlich1, 10 und 12Vergl. auchissung de?; 0s
les Brustbein«eben.
:rher zu rech-inochenwundeenbildung ge-hsam zwischenbei Präparat
dem Bau dernnisse; öftersiösen Knochen,kommen. DieVif. XX. 1) einformirte rundeuf der äusserenngen und hat. 23 mm Durch-ben und untennten gelegeneeine Mulde als
etwas tätigen-des Darmbein?en Defekt von?m Bande eineIm Grunde de?lochentheilcheindung des De-ckt. Das Prä-nd ist 1824 in
ampleter Loch-nodernen Lang-Langgeschossei worden sind!e Geschwindig-ein Aufhaltengs werden sietandkugeln.
die kompletenl
5 rein bei den
Band IV.
III. Abschnitt: Physikalische Wirkung der Geschosse auf die Knochen.
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Parmbeinschaufeln zu sehen sind (vergl. Patella 8. 36).Ein schönes Beispiel bietet Präparat V11I. A 12 (Taf. XXI. 1),wo ein glattrandiges Loch von 12 bezw. 16 mm Durch-messer auf der äusseren und ein Defekt von 4 bezw. 2 cmaul der inneren Seite der Darmbeinschaufel ohne alle Fissu-rirung gesetzt ist. Das Präparat ist noch besonders da-durch interessant, dass der Defekt an der Ausschussseite sosehr viel grösser ist als an der Einschussseite (vergl.Bchädelverletzung). Die Verwundung betraf am 3. Juli 1866einen Preussischen Soldaten (daher wohl OesterreichischeaProjektil); allerdings bleibt dieses Präparat auch das ein-zige ohne alle Fissurirung der Nachbarschaft; zum Theilrecht beträchtliche Fissuren zeigen die Präparate VIII. A 13(Taf. XXI. 2, Chassepot?), auch 15 und 16, weiterhin IX. A4und 8 (Taf. XXIV. 1).
E. Splitterbrüche kommen bei den spongiösenKnochen verhältnissmassig selten vor. Die Thatsache erklärtpich durch den Bau dieser .Knochen, welcher eine weiterhinreichende Mittheilung des Insultes auf die Umgebung aus-ichliesst. Wenn die Sammlung bezüglicher Präparate fürdie Wirbel und auch für das Becken entbehrt, so darfdies incht Wunder nehmen, — die Verletzung niuss stetseine so schwere sein, dass derartige Patienten wohl kaumboch Gegenstand ärztlicher Behandlung sein werden; anden spongiösen Knochen der Fusswurzel kommen dieSplitterbrüche durch Schuss sehr häutig zur Beobachtung:die Sammlung besitzt unter No. XIII. A 1, 2, 11, 21 und 25exquisite Präparate mit zum Theil grossartigen Zerstörungen.
An der Skapula und Mandibula gehören die Schuss-splitterbrüche zu den allergewöhnlichsten Erscheinungen.Es beweisen dies die Präparate 1. A 28 und 29 für die-Mandibula und eine grössere Menge für die Skapula:111. A 12 (Taf. XL 1), 13, 14, 15, 16, 17, 19, 22. Es han-
delt sich in diesen Fällen um ganz kolossale Schussfrak-turen mit ausgedehntester Fissurirung durch die Flächender Skapula. Bei 111. A 12 und 17 ist die Verletzungdurch Langblei, bei 13, 14, 15, 16, 22 wohl durch Chasse-pot, bei 19 durch einen Granatsplitter zu Stande gekommen.Die glasharte Fläche der Skapula unterhalb der Spinascheint ganz besonders zu Fissurirung geneigt zu sein, wirsehen bei den Präparaten 111. A 2 (Taf. IX. 1), 3, 7. 6(Taf. IX. 2) Fissuren, welche mit der Knochenläsion in garkeiner direkten Verbindung stehen und welche wir uns zudeuten haben als Ausdruck der durch den Insult gesetztengewaltigen Knochenschwingungen. Vergl. indirekte Fissurenbei SchädelschussVerletzungen.
F. Sprengungserscheinungen kommen — abge-sehen von dem Schädel — bei den platten und vorwiegendspongiösen Knochen wahrscheinlich selten vor, vielleichtauch nur bei den Schussverletzungen der Wirbelsäule undder Fusswurzelknochen. Für beide Verletzungen besitztdie Sammlung indessen keine Präparate; erklärlich, daSprengungserscheinungen am Wirbelkanal unzweifelhaft so-fortigen Tod verursachen, die Sorge des Kriegschirurgenaber dem lebenden Verwundeten zugewandt werden mussund Sprengung am Fusse voraussichtlich vielfach gleich-bedeutend mit Abreissung sein wird.
Unzweifelhaft werden Sprengungseffekte auch an denübrigen hierher gehörigen Knochen vorkommen können.Mau darf natürlich nicht erwarten, dieselben so grossartigzu sehen, wie bei den bedeutenden Knochenmassen, welcheFemur und Tibia zumal darbieten. Hinzu kommt ferner,dass es sich häufig sehr schwer wird auseinander haltenlassen, wie viel von der Wirkung auf Rechnung denKnochens, wie viel auf diejenige der Weichtheile kommt.
IV. Schussverletzungen des Schädels.
Trotz der zahlreichen Schiessversuche, welche zurDeutung der eigenthümlichen Verletzungen des Schädelsangestellt sind, ist eine Einigung über die Entstehung derBchusswirkung vielfach noch nicht erzielt. Von der einenSeite werden fast ausschliesslich die durch den Bau desSchädels gegebenen physikalischen Verhältnisse berück-sichtigt, von der anderen vorwiegend die durch den Inhaltdes Gewölbes bedingten zur Erklärung der schwererenVerletzungen herangezogen Es kann hier nicht der Ortsein, das Pro et Contra abzuwägen; nach dem zeitigenStande der Erörterung ist anzunehmen, dass stets sowohlHülle wie Inhalt von Bedeutung für die entstandene Ver-letzung sind, dass aber bald der Einfluss der eigenthüm-
lichen Konstruktion des knöchernen Schädels, bald der-jenige des Inhalts durch die Schussverletzung vorwiegendzur Geltung gebracht wird.
Die Konstruktion des Schädelgewölbes aus plattenKnochen, die höchst unregelmässige Anlage der Schädel-basis in Etagen, welche bald aus zartesten, papierdünnen Tafeln,bald aus festester Knocheiimasse bestehen und von zahl-reichen grossen und kleinen Oeffnungen durchbohrt sind,machen, ganz abgesehen von den gerade am Schädel soausserordentlich häutig vorkommenden individuellen Ver-schiedenheiten aller Art, die Schwierigkeit einer exaktenAnalyse erklärlich.
Da, wo das Schädelgewölbe Zeit hat, seine eigen-