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Friedrich Ritschl : eine wissenschaftliche Biographie
Entstehung
Seite
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bei den Römern, und es wäre nicht undenkbar, dass sieschon vor Livius Andronicus gelegentlich angewendet wor-den. Jedenfalls scheint das Verslein:

malum consilium consultori pessimumst,dessen Gellius IV, 5 gedenkt vor Einführung des Hexametersentstanden zu sein, da sonst sich nicht einsehen lässt, wess-halb der Schulmeister, der jenes für die Römische Jugendverfasste, den bekannten Spruch des Hesiodus:

ij de Y.axrj ßoulrj r(p ßoi>/.e6oavn xay.ioTT]nicht gleichfalls durch den seit Ennius so schnell populärgewordenen Hexameter wiedergegeben hat. Dagegen istunstatthaft die Ansicht Fleckeisen's, dass Cato's Gedicht inSotadeen verfasst sei. Von diesem Kernrömer kann manam wenigsten eine Anwendung jenes wunderlichen Vers-masses erwarten, welches die grammatisirenden Liebhabereiendes Ennius und Accius in die Römische Litteratur einge-führt und eingebürgert haben. Auch fällt es nicht schwerbei den Licenzen, die sich beide Dichter in Behandlung desSotadeus verstattet, jedes beliebige Schriftstück des Römi-schen Alterthums in ähnliche Verse zu bringen.

S- 46 Z. 3 von unten ersuche ich zu lesen:

Natürlich gilt dies ebenso für Hypothesen, die sich aus-schliesslich auf die handschriftliche Ueberlieferung stützen(welche übrigens beiläufig gesagt, mit Ausnahme des abla-tivischen, gelegentlich auch accusativischen »med« »ted«»sed,« dem > d paragogicum« wenig oder gar keinen An-halt gewährt).

S. 52 Z. 6:

Da heutzutage manche Philologen den Schwerpunktihrer wissenschaftlichen Thätigkeit mit Vorliebe in Zeit-schriften, bez. Programme verlegen, so glaube ich davor