Druckschrift 
Friedrich Ritschl : eine wissenschaftliche Biographie
Entstehung
Seite
139
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Epimetron.

Ich kann dem freundlichen Publicum nicht verhehlen,dass ich an der Schrift über Ritschi ein besonderes Wohlge-fallen empfinde und wie ich oben gezeigt, nicht ich allein.Zum Beweis für jenes mag es gelten, dass ich jetzt, langenach Beendigung des Druckes, obwohl ich im Gegen-satz zu den Behauptungen Böswilliger der strengsteRichter meiner Arbeiten bin und unermüdlich an ihrer ma-teriellen und formellen Vollendung feile, auch wenn sielängst die Presse verlassen dass ich noch jetzt kein Jotain ihr gestrichen sehen möchte. Oder vielmehr dochein Jota, damit ich nicht die Unwahrheit sage. Ich bittenämlich, S. 13 zu lesen otw, nicht ffraJ, wie gedrucktist. Die Setzer hatten mit einer bessern Sache würdigemEifer statt des ersten Buchstabens hartnäckig ein Omikrongesetzt, und bei dem lange vergeblichen Bemühen, ihnenden richtigen Buchstaben klar zu machen, entging mir ihrzweiter Fauxpas. Noch sonst sind ein paar Druckfehlermir aufgefallen: doch verlohnt es sich nicht, sie zu notiren,ausser dass ich S. 24Z..10 zu lesen bitte: Bei seinerBeurtheilung.

Doch um zu wesentlicherem zu kommen es kannbei Menge und Wichtigkeit der in der wissenschaftlichenBiographie behandelten Gegenstände, sowie bei den engenGränzen, die ich dieser gesteckt hatte, niemand verwundern,dass gar manches dort übergangen, anderes kürzer behandeltist, als manchem wünschenswerth war. Deshalb gebe ich