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richtiger aussprachen als die des Homer und Virgil, da jeneDichter die prosodischen Gesetze strenger beobachten.
S. 32 Z. 4:
Hinsichtlich der einzelnen Versgattungen ist gelegent-lich noch eine strengere Scheidung zwischen trochaischenOctonaren und anapästischen Tetrametern vorzunehmen, wo-bei, wenn ich nicht irre, diese im Vortheil sein werden.Weit unklarer als die Gesetze der jambischen und trochai-schen metra (zumal der beiden häufigsten) sind die deranapästischen; und am meisten bleibt noch zu thun fürRestitution der kretischen und bacchiischen, bei welcherman in neuerer Zeit mehr auf die prosodische Richtigkeitals auf die rhythmische Concinnität gesehen haben dürfte,wie dies auch Ritschi gelegentlich missbilligt hat.
S. 32 Z. 5 von unten lese man:
Namhafte Anhänger hat Ritschl's Doctrin mit AusnahmeFleckeisens, der auch sonst gegen die von Ritschi empfan-genen Plautinischen Eindrücke sich öfter zu weich bewiesen,wohl kaum gefunden.
S. 38 Z. 9 von unten:
Noch bemerke ich an dieser Stelle, dass die AnnahmeRitschl's, des alten Cato »Carmen de moribus« sei in Sa-turniern verfasst gewesen, meine entschiedene Billigung hat.Minder probabel scheint mir Kärcher's von Böckh vertreteneAnsicht, es sei in catalectischen trochaischen Tetrameterngeschrieben, obwohl sie sich hören lässt. 1 ) Waren dochder jambische Trimeter und der trochaische Tetrameterseit alter Zeit bis an's Ende der Litteratur sehr populär
') Danach bitte ich die d. r. m. 411 gegebene Auffassung zumodificiren.
F. Kitschl, v. L. Mueller. II