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keit, mit der gesteigerten Arbeit auch die Remunerationender bezüglichen Studenten zu erhöhen.
Die Uebungen könnten doppelter Art sein: entwederfreie Themen philosophischen oder historischen — nichtphilologischen — Inhalts, mit Rücksicht auf die Arbeiten,die der künftige Lehrer von den Gymnasiasten zu fordernhat, oder Uebersetzungen bestimmter Originale. Denn esleuchtet ein, dass alle stilistische Fertigkeit in der geschick-ten Wiedergabe sei es fremder, sei es eigener Gedankenund Deduc.tionen besteht. Es ist schwer oder vielmehr un-möglich, zu sagen, was schwieriger ist. Denn die Schwie-rigkeit richtet sich nach dem verschiedenen Grad von Klar-heit des Denkens bei den einzelnen Individuen. Doch sind,wenn man immer stilistische Meisterwerke zur Uebertragungerwählt, diese Uebungen wohl die erspriesslicheren.
Die Forderungen einer guten Uebersetzung sind, wiejeder weiss, materiell: Identität des Inhalts, stilistisch: mög-lichst ' naher Anschluss an das Original und Vermeidungaller Gewalt gegen die Sprache, in die man überträgt.Denn eine Uebersetzung ist keine Paraphrase, bei der esnur darauf ankommt, den Inhalt des Originals möglichstgenau und klar wiederzugeben.
Von Uebungen in lateinischer, bez. griechischer Ver-sification kann auf der Universität nicht wohl die Redesein. Doch wird sich jeder Philologe ein Verdienst erwerben,wenn er poetische Versuche, mögen sie nun Uebersetzungenaus anderen Sprachen oder selbständige Arbeiten sein, thun-lichst ermuntert und berücksichtigt.
Da ich ferner um meine Ansicht über das Verhältnisszwischen Philologie und Sprachvergleichung befragt bin,so möge sie hier folgen. Ich hatte absichtlich der Sprach-