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nothwendige Besserung einer bisher ungeheilten Stelle auf-gehalten wird.
In Bezug auf die zuerst genannten Autoren kämenz. B. in Betracht Horaz und Terenz wegen Bentley's, Lucrezwegen Lachmann's, Plautus wegen Hermann's und zumalRitschl's. Denn man irre sich ■ nicht, Plautus und Terenzsind weder in ästhetischer noch in materieller Hinsicht sowichtig für den künftigen Philologen, dass sie unter diesub Nr. 1 und 2 verzeichneten Autoren zu rechnen wären.Was von ihnen wichtig ist, gehört in Vorlesungen überGrammatik, Metrik und Litteratur.
Uebrigens zeigt schon die Fülle der für die Interpre-tation in Betracht kommenden Autoren, wie begründet dieoben ausgesprochene Forderung war, dass für die formalePhilologie auf jeder Universität mindestens vier Professorenvorhanden seien.
Da ich eben von den Uebungen der Studenten sprach,so gestatte man mir eine Digression, um so eher, als eigent-lich diese ganze Schrift nur aus Digressionen besteht.
Möge man ja nie vernachlässigen, bei Erklärung einesAutors im Seminar auch eine Uebersetzung zu fordern.Abgesehen dass dies eine vortreffliche Förderung in derMuttersprache ist, eine Förderung, die für die meisten Studen-ten noch sehr nothwendig — nur auf diese Weise hat manvollkommene Bürgschaft, dass der Student den behandeltenAutor immer richtig versteht. Oft kommt es vor, dass dieBefragten auf alle Details richtig antworten, und doch denSinn des Ganzen nicht gefasst haben — weil eben selbstvon dem sorgfältigsten Inquirenten nicht immer alles derErklärung bedürftige gleich gründlich erörtert wird.
Derselbe Gelehrte fragt mich, mit Rücksicht auf das