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Der An. ärgert sich, dass ich meine Exposition überRitschl's kritische Thätigkeit im Plautus beschliesse mitWiederholung eines Unheils von M. Haupt. Dies warfür jeden denkenden Leser vollkommen hinreichend: dennwie sich aus dem, was ich S. 16 u. 17 der wissenschaft-lichen Biographie und sonst von den Leistungen ältererGelehrten für die Plautus-Kritik sage, ergiebt, konnte esniemandem zweifelhaft sein, dass mein Urtheil, die Herstel-lung der Plautinischen Comödien sei vortrefflich von Ritschibegonnen, von der methodischen und consequentenHerstellung zu verstehen sei. Die Subtilität, die in derErwähnung M. Haupt's lag, hat der An. natürlich nichtgemerkt. Ich citirte ihn deshalb, weil M. Haupt, so wenigich seine positiven Leistungen in der Wissenschaft denenRitschl's gleichstellen möchte, doch, wo nicht persönlichePraeoccupation, wie bei Hermann und zumal Lachmann,hindernd dazwischentrat, ein vorzügliches Talent bethätigte,über fremde Leistungen zu urtheilen — bekanntlich dererste Schritt, um selbst Epochemachendes zu leisten, aberfreilich nur der erste.
Uebrigens weiss ich sehr wohl und habe es auch inder wissenschaftlichen Biographie S. 31 ausgesprochen, dasssich über Ritschl's Leistungen für Plautus noch manchesausser dem, was ich dort bemerkt habe, sagen liesse. Mögeder An. einiges, was ich im Epimetron hinzufüge, sich zuNutzen machen!
Nach den bisherigen Proben von Wissen, Geist undMethode wird es niemand verwundern, dass der An. mehr-mals in kräftigen Worten betheuert, Ritschl's Ingenium seivon mir gänzlich missverstanden. — Er behauptet sogar —und das Liter. Centralbl. druckt dies ohne Anstand ab!