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Ich sage S. 19, dass die Mehrzahl der grossen Kritikersich mit Vorliebe dem Studium des Lateins zugewandt hat.Wenn der An. dies bestreitet, so zeigt er nur seine Unwissen-heit in der Geschichte der klassischen Philologie. Bewei-sen aber kann ich es ihm nicht: es würde einen Raum be-anspruchen, der zu der Veranlassung in keinem Verhältnisssteht. Auch dürfte der An. so ziemlich alle Kritiker, dieich für grosse halte, für kleine ansehen — und umge-kehrt.
Dann wird gesagt: der aufschliessende, nicht abschlies-sende, ewig anregende Charakter von Ritschl's Schriftenscheine mir entgangen zu sein. — Herr College, lesen sieselbst nach, was ich bei der Darstellung von Ritschl'sPlautinischen Arbeiten und dessen, was sich daran schloss,gesagt habe — in diese aber habe ich, wie billig war undausdrücklich von mir gesagt ist, den Schwerpunkt der Dar-stellung von Ritschl's wissenschaftlichen Leistungen concen-trirt —, und Sie werden sehen, wie sorgfältig der An. meineSchrift gelesen.
Dass ich nicht soviel auf die Schüler und GegnerRitschl's eingegangen bin, wie der An. nach einer vorher-gehenden Bemerkung wünscht, geschah lediglich, um derSchrift ihren objectiven Charakter zu wahren. Ich habemeine Meinung über Ritschl's Vorzüge und Mängel in Be-zug auf Plautus deutlich genug ausgesprochen. Wer eini-germassen in der neuern Plautinischen Literatur bewandertist, wird leicht merken, welche nach Ritschi aufgetretenePlautiner meinen Beifall haben, und welche nicht. Uebri-gens gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass es mir meineübrigen litterarischen Pläne gestatten werden, einmal einausführliches Werk über Plautus zu publiciren.