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und zumal der Daktyliker seit Ennius die lateinischeSprache nothwendig der formalen Entartung hätte anheim-fallen müssen. In der That verdankt sie es theils denDramatikern, besonders aber dem gewaltigen Beispiel undstets wachsenden Einfiuss des Ennius, dass jener Processder lautlichen Versumpfung, der viel später in den roma-nischen Sprachen seinen Ausdruck fand, nicht schon langevor Cicero eingetreten. — Es war dabei eine glücklicheFügung oder vielmehr historische Nothwendigkeit, dassdie ältesten lateinischen Poeten auch zugleich Grammatikerwaren.
Ferner sind eine Menge Wortformen, die früher un-bekannt waren oder doch für einfache Schreibfehlergalten, durch Ritschl's oder seiner Schüler Bemühungentheils als die allein richtigen, theils wenigstens als wohl-berechtigte hingestellt worden, andererseits nicht wenigefalsche, aber durch Tradition und Aberglauben geheiligte,ausgemerzt. Ebenso verdanken wir Ritschi neue Auf-schlüsse über die mannigfachen Wandlungen der in dasLatein recipirten graeca. Seine Untersuchungen über dieorthographischen Neuerungen des Accius und des LuciliusVerhältniss zu diesen haben mir die erspriesslichstenDienste bei Behandlung des neunten Buches der LucilischenSatiren geleistet. Einen ausführlichen Bericht über dieälteren Forschungen Ritschl's zur lateinischen Sprach-geschichte, aus der Feder eines seiner Schüler, findetman in den philologischen Jahrbüchern von 1857 un d 58>
S; 305 — 324. 177 — 213-
Natürlich kam die Mehrzahl der gewonnenen Resultatezunächst dem Plautus zu Gute oder ging doch aus vonPlautus (bei dem, beiläufig gesagt, die archaischen Formen