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quenter, gelegentlich auch pedantischer, durchgeführt undaufrecht gehalten haben als die Griechen.
Schon diese Erwägung hätte Ritschi von dem Irrigenseiner Ansicht überzeugen können. Für die altlateinischenDramatiker nun gilt ganz dasselbe rhythmische Principals für die Daktyliker. Schon im frühesten Versmass derRömer, dem Saturnius, zeigt sich, wie Korssen vortrefflichdargethan, nicht die geringste Berücksichtigung des gram-matischen Accentes. Bei den ältesten Dramatikern aberwie bei allen Daktylikern ist durchaus oberstes Gesetzdes numerus, dass sie mit Ausnahme der Caesur und desVersendes, über deren Besonderheiten gleich zu sprechensein wird, den poetischen Rhythmus möglichst in Disso-nanz zu dem prosaischen Accent walten lassen. Freilicherleidet diese Regel bei jenen zahlreiche Ausnahmen,theils weil die lateinische Sprache bei ihrem Reichthuman trochaeischen und spondeischen Wortschlüssen undbei ihrer Barytonesis von selbst weit häufiger die Ueberein-stimmung des poetischen Rhythmus und des grammatischenAccentes mit sich bringt als die griechische, theils weiloft jenes oberste Princip aus rhetorischen Gründen hinten-angesetzt ist, theils endlich, weil überhaupt die vorklassi-schen Dramatiker auf die Verskunst weit weniger Sorgfaltverwendeten als die Daktyliker und als die Dramatiker seitAugustus, wie sie sich auch bekanntlich in den Jamben undTrochäen eine Menge Füsse gestatteten, die von den Griechentheils gar nicht, theils nur unter grossen Beschränkungenzugelassen sind. Aber trotzdem steht mir dieses Gesetzunumstösslich fest, und ich achte es für überflüssig aufden Umstand hinzuweisen, dass es höchst merkwürdigwäre, wenn Plautus in anapästischen und anderen Metren,
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