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sogar quidem und enim, hat Ritschi später mit einemanderen und wie ich denke richtigen, dem Resultat seinerepigraphischen Studien vertauscht und selbst zurückgezogenin der Vorrede des IL Bandes seiner opuscula S. X. —Auch was er über die Gesetze des Rhythmus bei dem-selben Dichter sagt, hat fast überall meine unbedingteZustimmung. Aber das Princip, aus welchem er jenerhythmischen Gesetze herleitet, halte ich für absolut falsch.Eine ausführlichere Besprechung des Einflusses desgrammatischen Acccntcs auf die Metrik des Dichters, dieer in Aussicht gestellt, hat Ritschi nie gegeben. In denprolegomena Trinummi aber (S. 207) fasst er seine Mei-nung dahin zusammen, dass zwar das Fundament derMetrik des altlateinischen Dramas durchaus die Beachtungder Quantitäten gewesen sei, natürlich mit den Freiheiten,die sich die Dramatiker mit Rücksicht auf die Ausspracheim Munde des Volkes gestattet hätten, dass aber damiteine möglichste Berücksichtigung des grammatischen Ac-centes verbunden gewesen sei. Freilich muss er selbst(S. 250) von dieser Annahme die anapaestischen Metrades Plautus und sogar den akatalectischen jambischenTetrameter ausnehmen (er hätte auch noch die trochäi-schen Oktonare, die bacchiischen und kretischen Versedesselben Dichters ausnehmen können). Aber auch übri-gens ist jenes zuerst von Bentley aufgestellte, dann vonHermann aufrecht gehaltene Gesetz so irrig wie möglich.Namhafte Anhänger hat Ritschl's Doctrin, mit AusnahmeFleckeisen's, wohl kaum gefunden, dagegen von vielenSeiten Widerspruch, und das von Männern wie Weil undBenloew, Boeckh und Corssen. Corssen giebt in seinemWerk „über Aussprache, Vokalismus und Betonung der