Beilagen. 57
Ich glaube mich vorläufig auf diese Gegenständebeschränken zu müssen, und bitte Sie, Herr Präfect, dieVersicherung meiner vorzüglichsten Hochachtung zu ge-nehmigen.
Frh. von Pfei 11.
Vorstehendem Schreiben war ein Concept (vonBorckes Hand) beigelegt, jedenfalls eine kurze Uebersicht■der Wünsche, die der Präfekt des Rheindepartenientsdem Kaiser vorzutragen gedachte.
Hauptbedürfnisse des Departements.&) Kommerztractat mit Frankreich;
1) Erbauung einer Residenz;
2) —-------eines Präfekturgebäudes;
3) Einräumung eines Kloster- oder Abteygebäudes(Siegburg) zum Armenbettler-Depot;
4) Einräumung eines ähnlichen Gebäudes zur Ein-richtung eines zweckmässigen Kranken- und Irren-hauses für das Departement und eines besonderenKrankenhauses für Elberfeld.
5) Organisation des Schul- und Kirchen-Wesens.
6) Einräumung der Domanial - Klostergebäude zuWipperfürth, Dünnwald, Deutz, Siegburg, Grefrath,Bourg, Düsseldorf, Ratingen, Werden, Kaisers-werth zu nothwendigen Communalgebäuden.
Hauptbedürfnisse für die Stadt Düsseldorf.
a) Residenz.
b) Präfekturwohnung.
c) Komödienhaus.
d) Zwey Schulgebäude.
e) Oeffentlicher Beytrag zur Herstellung des Hafens,
Rheinwerftes, Brücken über die Stadtgraben (durchEtablirung einer Klassen-Lotterie).