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Vier Gespräche über die Malerei, geführt zu Rom 1538
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des heute üblichen Titedius, Titidius. Antistius bei Tacitus, II., 8. — Biondo (21)spricht nur von «jenem andern Mann, der Consul gewesen war».

201 ) Über Aurelius (Arelius), den stets Verliebten, der nur Göttinnen nachdem Bilde der Geliebten malte (Plin. XXXV. 119. Hollanda /. 3; Alberti 158,Guevara 211), bei dem sich die üblichere Lesart Arellius findet. — Zu Amilius,der die Toga anlegte, so oft er malen wollte, vgl. Guevara 212. Die üblichste.Lesart ist Amulius, woneben auch Fabullus, Famulus, Fabius.

•20-2) Hollanda übersetzt das plinianische nepos (XXXV. 21) irrthümlich durchNeffe (sobrinho), statt durch Enkel (neto), gerade wie Dolce 29, wo er die Ge-schichte vom stummen Q. Pedius aufführt. Guevara hat (S. 225) richtig nieto

203 ) Alberti (94) nennt ihn L. Manilius.

4M) Vgl. f. 158 v., IJ2 v. und 1J4- v.; sowie Alberti 94; Biondo 14und 21; Dolce 33. — Zu Mummius, Guevara 222.

■205) Cizeceni hielt Hollanda für den Maler der von Agrippa gekauftenGemälde. Vgl. Biondo 14.

201 ) Diese unklare Stelle hat der spanische Kunstschriftsteller (S. 224)ganz anders aufgefasst. Auf Grund einer abweichenden Lesart sagt er ; «Polycrates(statt Philochares) bezeichnete dies Gemälde als seine Arbeit. Aus demselbenkann man, laut Plinius, die Macht ermessen, welche die Malerkunst früherbesessen hat, weil nämlich um des Polycrates Willen der Senat und das römischeVolk geduldig so viele Jahre hindurch den Glaukion und seinen Sohn und denAristipp ertragen hat, — ganz unbedeutende Maler. Ich vermuthe nämlich, dassMalereien dieser beiden, dicht bei denen des Polycrates aufbewahrt wurden, unddass um dieser letzteren willen auch die des Aristipp und Glaukion nicht fort-genommen wurden, sintemal das ohne Beschädigung jener nicht angieng.»

29r ) Das Gemälde des Bularchos erwähnen auch Biondo 14 und Guevara 30.— Bei Hollanda halte ich Magnates für Copistenfehler, und habe es durchMagnesier ersetzt.

20S ) Vgl. Guevara 23, 32, 136. — Hollanda hat hier flüchtig gelesen oderihm lag eine verderbte Lesart vor. Den Pan des Zeuxis erhielt Awhelaus, nichtdie Penelope

209 ) Mi»u.vpETai t;c u,äA.XoV : l] [UjA-fjaeTai.

*") Plinius spricht von keiner Venus. Auch nennt er als Bestimmungsortfür die dargestellte Idealfigur den Tempel der Juno zu Lacinium. Nach Aelianus(IV., 12) war es eine Helena für den Tempel der Hera-Lucina in Kroton. Vgl.Gauricus 221; Alberti 150; Dolce 51 und 55; Guevara 23.

J1) ) Auch Biondo 14 und 18 und Dolce 64, erzählen die Weintrauben-Anekdote.

2 ") Bei Plinius ist der Dargestellte ein Erzpriester der Cybele, Archigallus.Über den Berichterstatter ist so viel wie nichts bekannt. Nicht einmal der Namesteht fest: Deculo, Deculeo, Dec. Aculeo oder, wie Hollanda schreibt, DeciusEpulo. Auch Dolce gedenkt des von Tiberius bezahlten Preises.

2 ") Guevara 35.

2I4 ) Guevara 36, nach Budaeus. Hollanda's Rechnung weicht von der imPlinius ab, wo von I Talent oder 500 Denaren jährlich, d. h. von 12 JahrenLehrzeit die Rede ist. Wie meisterlich Alberti jede Nachricht verarbeitet, er-weist sich auch hier wieder (S. 144). Des Pamphilus und der ihm erwiesenen