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leben, im Stile Van Eyck's, wenn auch hispanisiert, welche Kenner,wie Crowe und Cavalcaselle, an Peter Christus erinnern, -gemalt von Juan de Segovia, Pedro Gumiel und Sanchode Zamora, während Wandmalereien aus dem 14. Jahrhunderteim Stile Giotto's die Kapelle des. heil. Blasius im Klosterhofezieren. An denselben Peter Christus gemahnt eine Verkün-digung, mit verschiedenen Heiligen, nebst den Bildnissen derStifter, von Pedro de Cordoba (1475) in seiner Mutterstadt.In Salamanca derselbe Dualismus wie in Toledo. Im Chore einJüngstes Gericht nach niederländischer Art, aus der ersten Hälftedes 15. Jahrhunderts. Darunter mehrere Reihen Tafelbilder (55 imganzen) mit Darstellungen aus dem Leben Christi und der Jung-frau, im Geiste der Fortsetzer Giotto's, während eine Bilder-gruppe in der Clemens-Kapelle, Fernando Gallego's unter-zeichnet, mit der Madonna zwischen einem Christophorus undAndreas, den Einfluss R o g i e r's verräth (laut Crowe; nach Wolt-mann eher den Johann van Eyck's; Madrazo denkt an DirckBouts). Von diesem Spanier rühren auch Bilder in der Haupt-kirche von Zamora her, ein Polyptichon mit 6 Gemälden, undein unvollständiges mit verschiedenen Kirchenfürsten im Museumder Akademie zu Valladolid, wo unser portugiesischer Reisendegerastet hat. Auch weiter südwärts, in Sevilla, das er gleichfallsbetreten hat, trifft man in der Kathedrale auf Malereien vonJuan Sanchez de Castro und Juan Nunez, eine Kreuz-abnahme von Pedro Nunez, die sich wie Parteigänger derVan Eyck verhalten. Unter den bisher Genannten ist abernoch keiner von denen, welchen Spanien in seinem Künstler-Pantheon einen Ehrenplatz anweist, wie etwa Antonio delRincon (bl. 1440—1450), ein Diener der katholischen Könige,der von den Florentinern lernte, oder Pedro de Aponte ausZaragoza, der erste ihrer bestallten Hofmaler (1500) »so berühmt,dass es keine hervorragende Persönlichkeit in Spanien gab, dienicht von seiner Hand porträtiert zu sein verlangte.«
In Catalonien, Aragon und Valencia überwog naturgemäßder italienische Einfluss, wenn auch der vlämische nicht gänzlichfehlt. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts herrschten dieNachfolger Giotto's vor; in der zweiten treten Niederländerhinzu. Zu ihren Anhängern zählte Luis Dal mau als derbedeutendste. Sein kostbares »Madonnabild der Rathsherm« für