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Vier Gespräche über die Malerei, geführt zu Rom 1538
Entstehung
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Von meiner Vorlage entferne ich mich durch Ausgleichungder chaotischen Orthographie, Auflösung der zahllosen Abbrevia-turen und die gewöhnliche Verwendung der Majuskeln. Besondersaber lichte ich den Bau und Zusammenhang der Sätze durch sinn-entsprechende Interpunction und gliedere den völlig unarticuliertenText, so dass das Hin und Her der Rede übersichtlich wird,Den Eigennamen belasse ich im portugiesischen Texte ihrealterthümlichen Formen, benütze im deutschen jedoch die heuteüblichen. Diese stehen im Namensverzeichnis an der Spitze,Die alten (zum Theile verderbten) folgen in Klammern.

Als Übersetzer habe ich mich vor allem bemüht, dieGedanken, wie sie aus der Gesammtheit der Schriften hervor- £gehen, treu und scharf wiederzugeben, und dazu den Ton und ^Stil des Originals, soweit er Hollanda's Charakter wieder aspiegelt; den Satzbau hingegen nur insoweit mir das ohne hVerdunkelung des Sinnes und Misshandlung der Spracht £möglich schien. Auf ein genaues Conterfei Wort für Wort der, U ;wie gesagt, oftmals ungrammatischen Satzbildungen verzieht! v <ich und verwende das Umgangsdeutsch, wie ich es spreche S enicht sowohl aus Furcht, ich möchte bei Absonderlichkeiten als l eAusländer in den Verdacht kommen, der eigentliche Sünder zi Sisein, sondern um den schon hinlänglich erklärungsbedürftiger kiText nicht durch verkünstelte Wendungen, Archaismen untSelbstbildungen noch unebener zu machen. Das Und (e) untp CAber {mas) oder Denn (ftorque), mit dem die meisten Sätzibebeginnen, ward fortgestrichen, nachdem ich es zuerst an difdi300-mal angewendet hatte. Die Vornehmheit und classischbaRuhe, mit welcher Hermann Grimm und Alf. v. Reumont dizuDialoge im Einklang mit ihrem eigenen Stil, ausgestattegehaben, durfte ich mir nicht zum Vorbild nehmen. Dass unsehv.Südländer, auf den Michel Angelo abgefärbt hat, eimlaischroffe, selbstbewusste Natur ist, die zum Tadel neigt umKiherbe und derbe Worte nicht scheut, sollte nicht verdedDiwerden. Ich denke, seine echte Begeisterung für das Schönheund sittlich Gute und seine ehrfurchtsvolle Bewunderung füZeden größten Künstler und' Charakterkopf seiner Tage macheBadiese und andere Fehler wett. Re

zuDi.