Nr. 2.
Der kölner Schöffe Everhart Gyr von Kovelzhoven verspricht, dieSühne, welche von Erzbischof Knno von Trier nnd dem Deutsch-ordensmeister Konrad von Braunsberg zwischen dem ErzbischofFriedrich und der Stadt Köln 1377 vereinbart worden, treu und festzu halten. — 1390, 27. Februar. *)
Ich Everhart Gyr van Koveltzhoyven, scheffen zo Coelne, doin kunt 1390allen luden und bekennen, dat die soene, die in den iairen uns herrendusent druyhondert sevenindseventzich iaire des maendaegs na sentValentins dage nyest leden gesprochen ind ussgesacht wart oevermitzden erwerdigen vader in goide heren Coynen, ertzebusschof zo friere/ind den erberen geistligen man, broider Conrayt van Brüynsberg,meystei- van sent Johans orden in Duytschme lande, tusscben demeerwerdigen in goide vader ind herren heren Frideriche ertzebusschoffezo Coelne an die eyne syde ind den ersamen, wysen luden ind herrenden scheffenen, dem raide in den bürgeren gemeynligen der stat vanCoelne an die andere syde, in wilger soynen under anderen puntenbeschreven ind begriffen synt etzlige punte ind articule treffende andat hoegerychte, und an de scheffenküer, wilche vurgenante punte undallet, dat daran treffen mach na formen der soenbrieve vurschreven,ich Everhart vurgenant mit den anderen mynen gesellen, den scheffenengeloift ind gesichert hain in guden truwen, ind zo den heiigen ge-swoiren, die ich lyfligen geroyrt hain, geloyven ind sicheren oevermitzdesen brief, stede, vaste ind unverbruchligh zo halden na ynhalde dersoynbrieve vurgenant, gelych dat andere myne gesellen, die scbeffenovurgenant, gedain havent, und dar weder nyet zo doin noch zo komen,noch ouch nyemanne umb der vurschreven punte ind articule wille zooccasunen oevermitz mich selver of ymans anders van mynen weigen,heymligen of offenbair, sunder alle argelist und geverde. Ind des zoUrkunde ind steetgeit so hain ich Everhart vurschreven myn ingesegelan desen brief gehangen.
Datum anno domini millesimo trecentesimo nonagesimo, ipsa diecfominica qua cantatur reminiscere in quadragesima.
Nach dem Original im Stadtarchiv. Das Siegel ziemlich gut erhalten.
') Siehe Bd. 5 N. 16G, 173.
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