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Nr. 249.
Johann von der Lilien und Hermann von Ulmen pachten die Accise
von der Domwage und von der Eisenwage in dem neuen Kauf hause
bei dem Malzbüchel auf zwei Jahre für eine wöchentliche Abgabe
von 23 Mark. — 1396, 6. April.
Wir burgermeystere, rait ind andere bürgere der stat van Coelne 1396doin kirnt allen luden ind bekennen overmitz desen brieff, dat wirJobanne van der Lilien, genant van Aiche, ind Herman van Ulmen,unse samenburgeren, verpecht ind uyssgedain haven unse ind unserstede assyse van der duymwagen ind van der iserenwagen in demnuwen koufhuyse by dem maltzbuohel mit allem gewoinligen nutze,vervalle ind upcomyncgen, die danaff comen soilen ind moigen, dieupzoboren ind zo heven in alle der maissen, as wir dye npzoboirenind zo heven piaigen, do wir dye in unser haut hatten, ind as dat upunser stede rentkameren cleerligen geschreven steit, des wir yn copieliain doin geven, so wie sy de heven ind halden soilen zwey iair lancknyest na eynander volgende, dy angiencgen des nuynindzwentzichtendages in dem maende, den man zo latine noenipt martius,- nyest ledenna noynen etc. 1 )
Datum anno domini millesimo trecentesimo nonagesimo sexto, sextadie mensis aprilis.
Nach dem Original im Stadtarchiv. Das Siegel abgefallen.
Nr. 250.
Bürgermeister und Rath auf der einen, Wilhelm von Bell, Daniel
von Aldenrode und Gottschalk von Bursmich auf der andern Seite
einigen sich über die Art, wie ihre Streitigkeiten geschlichtet werden
sollen. — 1396, 15. April.
Wir burgermeystere, rait ind andere bürgere der stat van Coelneup eyue syde, ind wir Wilhelm van Belle, Danyel van Aldenrode indGotschalck van Bursmich up dye ander syde, doin kunt allen ludenind bekennen, dat wir alre Sachen, wie wir dye under eynander ghaendehain ind tusschen uns up yeder syden gelegen synt ind darumb wir
Das Folgende ist gleichlautend mit Nr. 7.