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und erstandner weit V Da erplickt er sein fwsz, die er aus seiner deck gerecktnett. Nym war, da gieng von in ain solicher glancz und schein das sein äugendas nit angesehen mochten. Von stund kam er von seiner zweiffelung undsagt Gott grosz lob und danck das er in durch sein krafft und tugentt zu rechtemglauben der urstend geweist und gelaytt hett. 5
Novicius: Wie mochten die äugen solichen glancz erleyden?
Monachus: Da von wil ich dir sagen das ich gesehen hab.
Das LIj capitel.Von aim münch, der sein gesicht in die sunnen weczet und spiczt.
Da der salig Davit noch in dem kloster in leben was, der sas offt und vill 10an der arbaitt und kert sein gesicht gerehen in die plicz der sunnen, gleich samain adlär. Des sind zewgen all alt vatter in den conventt, die das offt und vilgesehen haben. Seyd nwn Gott sölich krafft und vermögen gibt kranchen,menschlichen äugen, was mainst dann das er thw den erleuchten und glori-
ficirten äugen ?
Novicius: Ich pitt dich, sag mir was glori wirt dem leib und was glori
wirt der seil.
Monachus: Yetwedere er und glori ist uns natürlichen menschen nit
möglich zw sagen.
Das LIIj capitel. 20
Von den gaben und gnaden der auserwelten Gots.An dem leczten tag, als der zwelfpot spricht, so werden wir alle ersten,wir werden aber nit all verwande/t, allain die erweiten werden verwandeltdurch die wird und glori sei und leibs. Die glori des leib ist an vier gaben: insubtilkayt, in klarhait und in untödlikait und in behendikait. [2W] Der leib 25ist gemacht von vier complexum, als aus plüt, colera, flegma und meloncolia.Die vier complex habent gleichnüsz mit den vier elementen. Das plüt gleichtsich dem lufft, colera mit dem fewr, melancolia mit der erd, flegma mit demwasser. Was dann der leib hatt von dem lufft, das wirt zu subtilikait, und waser von dem fewr hatt, das wirt vermischt in klarhaytt, und was er hatt von der 30erd, das wirt ver wandelt in unt6tlikait, und was er hatt von dem wasser, daswirt verwandelt in behendikait. Die gab der sei sind drew, das ist: bekantnüsz,
9. lat. : in solem.14. in einschlichen.
21. den.
22. 1. Kor. 15, 51.
23. verwandert, wobei a aus u, d am b korrigiert ist.
24. und] steht zweimal da: vn am Zeilenende, vnd am Anfang der neuen Zeile