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leppt er so ordenlich das er prior ward. Da rayczt in der tewffel so vast mitseinem gespenst das er all sein er, wird und fcewschait verlyesz und der weitüppikait nach volgett. Das traib er lang. Darnach gewan er rew umb die misse-tatundaustretten und kam in den weissen orden premonstrenczen. Dawarter aber umb geben mit des tewffels gespenst und trat aus und viel in noch grösser 5weltlich üppikait. Darnach gab er sich in unnsern orden, da wart er aber amabtrunner und entlyesz sein zawm mit weltlicher torhaytt und hyelt aber nitdas er versprochen und geloppt. Er wyelt kainer er noch schäm, er sacz sichzw haus mit ainem sündigen weib. Am leczsten gosz im Gott aber in sein gnad,da verlyes er die weit und all ir torhait und gespenst. Er kam gen Hemmerod 10und patt umb den orden und erlangt den. Da nam er an sich das harnaschder rechten rew, auch täglich peicht, püsz, betten und on massen hayssen zacherumb sein sünd vergyessen. Er pflag solich andacht mit vassten und qweln Seinsleybs das er allen rewern ain spyegel und exempel was. Da vergieng am klainezeitt, und das jar noch nit halb verschyssen was, und da viel er m am grosse 15sucht und wart pettligrig. Wie [207°] kranck er was, noch lyes er nit von seinemgütten anfanck mit betten und anderm lob und sunderlich weil und zeitt dierain maid Maria zu grüssen. Er kunt etlich englisch grwsz, die pflag er zu allerzeitt zu betten, und die kewschen mütter Gots da mit loben. Die selben betttett er hengen und pinden an seinen hals, da er vor kranchait sy nit gepetten 20mocht; das tett er zu zeücknüsz der rechten lieb und grosz getrauens, das er zuder mayd Marie hett. Er pat das der appt zu im kam mit etthchen pnidern,zu den sprach er also: 'Erwirdiger herre und lieber prüder, ich pitt euch dasir mein zeug wesen wolt das ich gern beicht und püsz thün wil und ich vergichdas mir kain püsz noch martter zu grossen wesen mag, ich wil sy gern clolnund leyden, gibt mir Gott frist meins lebens, wann ich beger der pusz und gnugzu thün so begirlich das mir nichts zu vil, zw säur, zu swär noch un mughchist, ich well es alles gern thün.' In solicher grossen rew, warn und klagen gaber auff sein geist. In desselben verschaydung hat ain münch am sohch gesichtgesehen: Er sach das die engel Gots in das siechaus körnen und darum groszfrewd und wirtschafft hotten, und sach in der mitt siez den Salomon, der wasaller freüden tailhäfftig, wann sein nam was Salomon. Darnach kamen anderengel und prachten mit in sechs prüder, die auch newlich verschaiden war.Sy warn in alben becklaytt und prehetten lautter dann der sunnen schein.Sy sprachen: 'Den sexen sind ir all ir sünd vergeben und auch disem, der ist 35
2. v'ewschait.
7. entlyeszl e l aus o gebessert, e 2 ist übergeschrieben.12. betten] b am t korrigiert. on nmssen) den magen.
16. pettligrig] das erste i ist über Rasur geschrieben.22. nach prüdern nochmals, gestrichen, mit etthchen.
31. fre-ftdl Zuerst war frid geschrieben, dann wurde i in u korrigiert und, schließlichdas Ganze gestrichen und fre^d dahinter geschrieben.