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Johann Hartliebs Übersetzung des Dialogus miraculorum von Caesarius von Heisterbach
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328
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328 V, 7-V, 9.

sich inniklich und verjach das er aller solichen gnaden mangelt und entwertwar. Der appt saczt im ain swäre püsz, und als er umb sein geüden und hoffarttdie gnad verlorn hett, also gewann er sy wider durch sein rew und püszwärtigleben.

5 Das VIIj capitel.

Von dem tod Hilprants, des sei man sach zu hymel furn ain grossemenig schneweisses convents in ains schönen kindes gestalt etc.

Da an den leczten zügen arbayt prüder Hilprant, die tavel wartt gelewtt,der conventt lieff zu. Sy pflagen ires gewönüchs pets, da stund ain prüder under

10 in, dem het Gott verlyhen das gesicht. Er sach das ain grosser conventt weysser,klarer lewtt kam, der selb conventt nam gar ain schöns kind aus dem münddes verschyden, sy fürten das mit in mit grossen freüden und jubilen. Alsowart die seel des prüders mit zwifachen freüden begappt, wann der weys con-ventt fürt sein seel zu der ewigen rw, so trüg der ander convent sein leib zu der

15 kirchen; bayd tail sungen den lob Gottes, doch nit in gleichem gedön.

Novicius: Was bedewtt das man in ettlicher gütten menschen todsöliche wunder sieht und in ander lewtt tod, die in woll gleich sind, auch zustünden gar vil pesser sind, gar nichcz sichtt %

Monachus: Des ist ain ursach das die übergen haylikait der [20o r ]

20 sterbenden den menschen verkünd werd, die ander ursach das man volg irengütten wereken, da mit sy ir gnad verdient haben. Die dritt ursach ist das dieUnschuld der gütten, die dann offt und vil arckwantt werden, entschuldigtwerd, als hernach hören wirst.

Das IX capitel.

25 Von aim convers, bey des leych prüder Walther sach vil wachs

liecht steen.

In dem selben chloster was ain convers mit namen Wernher, den selbenneytten und durch ächten ettlich prüder unverschult, also das er von in ver-triben wartt. Es geschach hernach das der selb prüder sterben began und ainer

30 seiner durch ächtter dar pey was und halff petten umb sein salig hinfartt. Nunwas zu den selben zeitten gewonhait: wie die prüder zu lyeffen, also stundensy sunder ordenung, wann ainer auff der matten lag, es warn layen oder priester,wie ainer kam, also stund er. Da nwn der tod leichnam in die par gelegt wartt,da sach ain priester, der in vor veracht hett, gar vil kerezen umb die par sten,

35 die all prunnen, und an der seitten, da er stund, da warn die kerezen all ver-lescht, da von er vast wundert und gar seer erschrack. Und da man die leichin die kirchen getragen hett, da zoch der selb priester hem Seyfriden an ain