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[190"] Das XLV oapitel.
Von aim hünd, den schüler taufften und der wüttend ward.
Zw ainer zeitt warn ettlich schüler volgen den siten der priester,die tawffen ain hund in aim wasser in dem namen der heyligen drivaltikait. Derhund mocht die tugent und krafft des heyligen namen nit geleyden, er ward von £stund vor irem angesiohtt wüttend. Den knaben vertrüg Gott die sünd, Avanner west das sy es than hetten nit von poshait, sunder von irer torhait.
Von dem siechten wasser hast dw aber in dem XXXV capitel ain exempelvon dem vischer, den das ehalt., flyessend wasser verprannt. Du hast auch ainander exempel in der dritten underschayd von dem sunder, durch des willen das 10mer über sich lyeff und nach seiner peicht ward es gestüm. Des gleichen wil ichdir yecz sagen da von genüg vast wundren wirdest.
Das XLVj capitel.
Von künig Rychart aus Engellant und von dem fortün, das er im
mer hett. 15
Jn der ersten merfart gen Jherusalem da schifft kiinig Reichart mitgrosser chost und vil volcks über. Zu ainer zeitt als sych tag und nacht schyed,da ward ain vast grosz ungewiter, das die schyff durch das wasser der undenumb gestössz der wind vast krachten und yeder man sich lebens hett verwegen.Der künig sach sein tod vor im als die ander, der schray die ganezen nacht: 20'0, wann wirt ez zeitt das die grawen münch auff stend Gott zu loben? Wannich hab in so vil güts gethan das ich nit zweifei, so pald sy Gott für mich pitten,Gott erhör sy!' Hör den grossen glauben des künigs. Got, der gesprochen hattin seinem ewangely: 'Ist das ir glauben happt als ain seniff körn, so sprechtzu dem perg: "Gee her über",so gett er',mit dem zaichen hat er belont den vessten 25glauben des künigz. Wann umb die achten stund der nacht, so die münch zumetten geend, da ward Gott mit irem gepett gesemfft und gepott mit seinermacht den winden und dem mer, da ward ain grosse schön und still, das yederman wunder nam das so gar gächling und snell das ungewitter auff hortt. Dader selb künig wide rkam, da ert und reicht er den orden vil dester mer von des 30zaichens wegen, wann er begappt ettliche chlöster mit reicher güllt, so pawetter ettlich von new auff.
Dysz sey gesagt von den wundern des wassers, wann ich wil nwn eylnzu den wundern des erdrichs.
2. vor hünd yesiriclisn schul.
6. Vgl. oben S. 293. 10. Diät. 3 cap. 21. 13. steht am Bande links.
17. sych] y aus ie korrigiert.
18. wasser] davor ein q, und das r aus n korrigiert.
24. Maith. 17, 20. sprecht] e aus i korrigiert.
25. er 1 ] e aus r korrigiert.