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dikait so Aal das ich zu diser stund beraitt pin mich, zu beschirmenund darzu geben, was ein recht zwischen mir und meinen widersachenerfindet. Und wie doch ich edel sey, noch dann wil ich weichen meinenrechten.' Der kayser antwurt im und sprach: 'Yecz redest du als ain5 bewärter, frummer man.' Des ritters widertaill erfragten ain der allersterckisten kemppfer, der mit im vechten solt ain aynigen champff; er sprachden ritte?- an mit kämpf f. An dem andern tag der edel ritter dett seinpeicht und tet sich speysen mit dem warn fronleichnam Jhesu Christi, wanner het trost und hoffnung mit krafft des sacraments angesygen seinem wider-
10 tau; in dem trost gieng er in den kraysz. Als []65 v ] der kämpf angelassenward, da tett der kempffer als ain unverzagter helt und traib den edeln rittervast enzwerch. Da sy nun nachen begunden dem kayser, da sprach der kemppferzu dem edlen ritter: 'Was hast du hewtt geessen, das du mir so lang widerstest VEr sprach: 'Ich hab hewtt genossen den warn fronleichnam Jhesu Christi.'
15 Der arm kempfer sprach: 'Und hettest du auch darzu geessen den tewfel.nochdann so wil ich dich heynt nydcrslagen.' Das nun der milt, ewig Gott die krafftdes sacraments liesz erscheinen und sein gewalt erzaiget, von stund nach denscheltwortten enzoch Gott die krafft und macht dem schelter und sterckt sovast sein ritter das er in umb traib als ain chind und vor seinen siegen nicht
üo gesteen noch sich enthalten mocht. Da ergab sich der starck kemppfer in diegenad des edeln ritters. Also hatt der edel ritter durch die speys des heyligensacraments erfochten und errungen den syg und für freyer mit grossen erenwider haim zu seinem hawss.
Dicz ding hat uns gesagt Theodoricus, unnser münch, der vorzeitten
25 graff was zu Weyda, der pey dem kamppf was und das alles hat gehortt undgesehen. Da bey ist zu versteen das die empfahung des heyligen sacramentsist ain haylsamkait der seel und des leibs.
Das XLVIIIi capitel.
Von ahn erhangen ritter, der nitt gesterben mocht, bis er empfieng3o den warn fronleichnam Jhesu Christi.
Ain edler ritter, der bürg, erb und aygeii hett in kayser Fridreichs lannd,der ward von manigem man verklagt das er das land beraubt. Er ward offt
lf. lat. : . . . ut in instanti paratns sim me defendeio seeundum qviod iustitiadietaverit.
3. wil] 1 ist aus einem angefangenen e oder c korrigiert, nicht weichen; tot.:iuri meo cedo.
4. auf das wort kayser hin steht amRande rechts eine Verweisungshand gezeichnet ;darüber weiter am Rande und auf die erste verweisend eine zweite.
7. ritten.29. Von hier an fehlen die tot. Anfänge der Kapitel. Dafür stehen deutsche Übet'Schriften.