III, 1-1II, 2. 207
empfächt und nicht empfächt, und wider umb, der es nicht empfächt, derempfächt es. Das solt du also versteen: Der goczlexclmamallam sacra-mentleich empfächt, der empfächt in nicht geistleich und widerumb der innicht gaisthch empfächt, der empf&eht in sacramentleich, das ist leipleich, ^
nicht zu der seel. . . „ T , • .
Novicius: Quare sumitur sub dupliei specie ? Warumb wirtgoczleichnam under den zwayn gestalten den menschen geraichet semd dochin yegklicher derselben zwair gestalt Cristus ganczer, warer mensch ist.
Monachus:Ut ostenderet se totam humanam naturam susce-pisse. Darumb das er erzaigen wolt das er gancz menschliche ^ur an sichgenomen hett, domit er auch gancz menschleieh geslacht erlosen wolt wannder leichnam Christi wirt mit dem prott bezaichent. Das sey dir also kurczleichgesagt und lasz dick des benügen, wann wilt du davon mer hören, das vmdesdu in dem püch Sentenciarum, von den hohen synnen, darmne von der maten ^
tyeffleich wirt disputieret. , .
Novicius: Cum omnia que dicta sunt credam. Wie das istdas ich alle vorgeschriben dinge gänczleich gelaub, noch denne beger ich vierlayding von dir zu erweist werden, nicht aus verporgen synnen, sunder mit exempemund ebenpilden offenbarigen. Des ersten beger ich davon ein exempel dasunder der gestalt des prots der wäre leichnam Christ! sey, der gepore».ist von 20der junckfLen Mariam. Das ander: das under der gestalt des wems dawar plüt Christi sey. Das dritt: das die menschen die dasselbe saciamenwirdikleich emphahen, das die selben grosz gnad davon verdienen. Dasvierde: das die menschen die es unwirdikleieh emphahen, grosse pem do ^
mit [136"] verschuldent. TT , ,
Monachus: Dicam tibi plura de singulis etc. Von de yecklichem wil ich dir ertlich exempel sagen, die unserm ehristenldchen glaubennotturftig sind ze wissen, und die mir von gewärten personen sind gesagt worden.
Das ander capitel.Fuit aput nos monachus quidam nomine Gotschalcus. Es 80was bey uns ein müneh, mit dem namen Gotschalck gehaissen, von der ptu«eVolmunstein geporn und vormals in der thümkirchen zu Chollen ein tato.Der was vor sfiner becherung.ee er in unsern orden kom, wüste lebens m t f awenund doch do bey was er züchtig und gütter sytten er hett ein chlam chunst, , . j , '.m, aw Aov hevlig eeist der chunste und der guti- 35und wissenuna der schnitte. Abel aei ney^y g<= ■*■,■,■. jx . . n * ,„„i, 0 if «pItips lebens. Do derselbe von denkait pracht in zu grosser volkömenliait jsemes^ ieueii». _______________________
, ,, c. o/i« 35 2-5. Zusatz Hartliebs,
i. nam jeMt, s. o. wv, ■ sententiarum' des Petrus Lom-
14. Wenn nicht naher bezeichnet, stets aerbardus, auch als 'summa magistri LombardV bezeichnet, geschrieben zwischen 114o und 1150.Näheres bei Wetzer-Welle Kirchenlexikon e. v. Petrus Lombardus.26. singulis] s undeutlich.