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Johann Hartliebs Übersetzung des Dialogus miraculorum von Caesarius von Heisterbach
Entstehung
Seite
197
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U, 96. 19?

vasst allter man, der in dem goczdienst gar fleissig ist, nymmer versaumpt erchain zeitt in dem chor, die weil er geen mag, als das bezeugt Alhardus, unnsernovicius, vor zeitten sein mit korherre doselbs. Zu einer zeitt, do er kranchund siech in seinem pet lag und chaines grossen smerczen empfand, denn das erdoch sein tagzeit vor plodikait nicht wol gesprochen moeht, do sach er zu im 5körnen ettlich weiss manne in chorröcklein und beschorn als die priester. Diebeliben denn etlich weil und zeit bey im und sprachen im allso sein tagzeittzehören, und wenn sy die selben tagzeitt volpracht hetten, so sprachen sy dannzesammen: 'Nw schüll wir von im geen und lasz wir in ein weil rassten.' Alsokomen die selben offt zu im, das er sy wol beschawt. Doch dyent im seiner 10swester tochter, die selbe mocht der selben weissen mann nicht gesehen, wannes was ir nicht von Got verbeuget. Er verstund und maynt es warn die selbenweissen mann sein [131 v ] chorprüder, den er mit seinem gepett offt zu hilffkomen was.

Seind ich nw eill zu der materi und ebenpilden von des heyligen und aller 15wirdigisten leichnam und plüt unnsers lieben herren Jhesu Christi, darumbso leg ich von den sehungen vorgcschriben ein ennde.

Hye hatt ein ennde die acht underschaide und hebt sich an die vorredin die newnden underschaidunge.

3. er] am Anfang ein d gestrichen.18. sich] steht zweimal.