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so grosz gestanck das den die münche nicht erleiden mochten. Der appt doselbs,her Gözwein genennet, besorgt sich das derselb gestanck von würckung nndbetrügnüsz des pösen geistes geschach, der die prüder domit von der erung derselben heyligen corpel ziehen nnd vertreiben wolt, das in ir andacht zu dem heylg-
5 tum domit erloschen wurde. Er nam zu im ettlich seiner geprüder, die priesterwarn, die legten sich an die heyligen clayder der messen und stünden vor dertür des capitels. Do erhüb der appt doselbs sein stymme und sprach mit rüffein das capitel gegen den heyligen corpeln: 'Ich peswer dich umaynen, posengeist durch den der künfftig ist zerichten lebentig und tod und alle werlt mit
10 dem feür, sey, das dyser gestanck von deiner poshait, sey, das du das offenbarestund gar vertreibest und vernichtest, und gib domit die ere dem almächtigenGott und seinen lieben heyligen.' Mira res etc. Ein wunder dinge. Als snellder appt die selben wort seiner beswerung volbracht, do erhüb sich als aus dermitt desselben heyligen gepaine ein grosz pain und sprang für das capitel menik-
l"> leich zu gesichte, als ob das ein stürm wint hiett heraus gefüret. Und so zehantwas aller gestanck in dem capitel vergangen, und erhüb sich doch der edlestgesmach und süsser geroch bey der heyligen gepain, den nye chain mensch desgleichen gerochen oder gesmack hatt. Des lobten sy do Gott den herren underten die lieben heyligen mit irem lobgesange. Das sey dir allso von der heyligen
20 [126 r ] junckfraucn gesaezt und hab daran ein benügen zw disem mal. Doch müsich dir noch ein wundergrosse sehung, die ein junckfraw gesehen hatt, zu einerbesliessung diser dinge, sagen.
Das LXXXVIiIj capitel.
]S T arravit michi nuper sacerdos quidam de Saxonia etc. Mir25 hat ein priester von Saxen newlich gesagt wie das in einem chloster do selbs zwSachsen, des namen er zu der zeitt nicht gedencken mocht, ein junge tochter was,chlain imd noch chindisch an den jarn. Der verhengt die maisterin allain zuhochzeitleichen tagen bey der metten ein tail ze sein, und so die metten nichtvolpracht warn, so ward dasselbe töchterl wider aus gefürt zu slaffen wider in3o sein pettstatt. Zu einer andern hochzeitt, aber zu metten, als zu dem drittennecturn die maisterinn chlopft mit der hant dem vorgenanten töchterlein auffsein achsel und sprach zu im: ' Gang für dich slaffen als vormals, dein zeitt isthye.' Das töchterlein tat das ungern, doch stund es auswendigs des chors undlaynt sich haymlich in ein vinster und vermaint es wolt die metten gancz hören
G. die; lat.: vewtes sacras induit (sc. abbat,).14. gepaine] g aus h korrigiert.17. des] s undeutlich.
22. sagen fehlt; lat.: referam tibi adhuc.
24. Nairavit] i war ursprünglich ausgelassen, dann wurde über das t ein Punktgesetzt und noch ein t angefügt.
28. lat.: vigiliis solemnibus interesse permittebatur.