228Geschichte der Griechen,Ueber die erste stellte er allgemeine Grundsätze auf, unduntersuchte den Ursprung der Welt, die Grundstoffe derWesen, ihre Natur, und die wechselseitige Einwirkungderselben, in Zusammensetzung und Auflösung der Kör-per. Zu der Naturgeschichte erhielt er die Hülfsmit-tel größtentheils durch die Freigebigkeit seines Zög-lings Alexanders von Macedonien. Die Schriften, dieunter seinem Namen vorhanden sind, bestehen aus folgen-den: 1) Allgemeine Naturlehre, in acht Büchern. 2)Ein Brief an Alexander über das All. 3) Vom Him-mel; diese beiden hält man für unächt. 4) Vom Entste-hen und Untergang, 2 Bücher. 5) Von den Lufterschei-nungen, vier Bücher. 6) Thiergeschichte in zehn Bü-chern, wovon das zehnte ein Bruchstük und unächt ist.7) Von den Theilen der Thiere, vier Bücher. 8) Vonder Zeugung der Thiere, fünf Bücher. 9) Von denPflanzen; dieses Werk ist sehr verfälscht. 10) NeunBücher physikalischen und naturgeschichtlichen Inhalts.11) Problemata, zur Naturgeschichte. 12) Eine kleineSchrift, Paradoxien, die wahrscheinlich nicht von Aristo-teles gesammelt sind. 13) Das Buch von den Farben.14) Die Akustik. Eine sehr schäzbare Ausgabe derThiergeschichte hat J. G. Schneider im Jahr 1811 invier Bänden herausgegeben.Theophrast hat über die Naturgeschichte folgendeSchriften hinterlassen: 1) Eine Geschichte der Pflanzenin zehn Büchern, besonders über den ökonomischen Ge-brauch derselben. 2) Die Physiologie der Pflanzen, inzehn Büchern, wovon die beiden lezten verloren sind.3) Ein Werk von den Steinen.Die Sternkunde war in diesem Zeitraum noch inihrer Kindheit. Die Fernröhren, durch die wir mitdiesen Wesen näher bekannt geworden sind, waren nochnicht
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