Druckschrift 
2 (1821)
Entstehung
Seite
35
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Dritter Abschnitt.35furchtbare Bund, an dessen Spitze Sparta so langezeglänzt hatte, und im Norden von Griechenland er-kannten fast alle Staaten die Oberherrlichkeit vonTheben.Dritter Abschnitt.Fortsetzung des Krieges zwischen Theben undSparta. Epaminondas fällt in Lacedämonein, und erbaut Messene wieder. Sein Rük-zug aus dem Peloponnes. Zug des Pelo-pidas gegen Alexander, den Tyrannen vonPherae, und nach Mazedonien. Seine Ge-fangenschaft und Befreiung. Tod des Pelo-pidas in der Schlacht bei Lynoscephalae.Lezter Feldzug des Epaminondas. Er über-fällt die Stadt Sparta. Schlacht bei Man-tinea. Tod des Epaminondas. Folgen die-ser Begebenheit.Kaum waren die kleinen Staaten des Peloponnesvon der Herrschaft Sparta's befreit, als sie sämmtlichdurch innere Unruhen zerrissen wurden. In allen Ge-meinden gab es nämlich zwei Partheien, die unablä-ßig um die Obergewalt kämpften. Oft vertrieben die,so die Regierung des Staates in den Händen desVolkes begünstigten, ihre Gegner, die nach spartischerVerfassung die Herrschaft den vornehmsten und reich-sten Stämmen zueigneten, oft siegten diese über dieDemokratie: Verbannung und Tod der ausgezeichnet-sten Bürger waren stets die Folgen dieser Unruhen,und manchmal war der Sieg einer Parthei das Werkeines Augenbliks; die Flüchtlinge kehrten zurük, underschlugen oder vertrieben ihre Sieger. Viele der An-hinger der Aristokratie wendeten sich nach Sparta,C 2und