Zweiter Abschnitt.15genug, ihren innern Feinden, den Spartern, und ihrenauswärtigen Feinden, den Persern, mit Erfolg zu wi-derstehen. Die Argiver zogen ihre Besatzung aus Ko-rinth, Theben erklärte die böotischen Städte für frei,und eine Ruhe, ohne Sicherheit für das öffentlicheWohl, lähmte gänzlich den Schwung des Genius, dereinst unerschüttert mit den Myriaden des großen Kö-nigs in den Kampf getreten war, und ihn siegreichrollendet hatte.Zweiter Abschnitt.Folgen des Friedens des Antalcidas. Krie-ge der Sparter gegen Arcadien und Olynth:Sie bemächtigen sich mitten im Frieden derBurg von Theben, und ſtürzen die Verfaſ-sung dieses Staates um. Pelopidas undeinige Flüchtlinge aus Theben befreien ihrPaterland. Krieg von Theben gegen Spar-ta. Epaminondas tritt an die Spitze desHeeres von Theben. Schlacht bei Leuc-tra. Jaſon der Theſſalier.Die Folgen des mit Persien abgeschlossenen Friedenswurden den Griechen sehr bald fühlbar. Sparta hat-te um sich selbst aus dem drohenden Sturme zu retten,die Ehre Griechenlands, geopfert; aber dies war nichtdie einzige Absicht dieses herrschsüchtigen Staates. DieErfahrung eines Jahrhunderts mußte die Machthaberder Republik belehrt haben, daß ein Staat ohne See-hafen, dessen Verfassung übrigens den Betrieb derKünste und Wissenschaften mit alleiniger Ausnahme derKriegskunst nicht erlaubte, keineswegs zu entferntenEroberungen und deren Erhaltung geeignet war. Eskonnte ihnen nicht entgehen, daß ungeachtet der Siegedes
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