Sechster Abschnitt.161markand, in der Provinz Sogdiana, aber als die Scy-then am nördlichen Ufer des Jarartes ein Treffen ver-loren, konnte sich der König rühmen, den langen Kriegsiegreich geendigt zu haben; er verließ die unwirthbareWüste, um den Aufruhr zu dämpfen, der in den Pro-vinzen zwischen dem kaspischen Meer und dem Jaxar-tes, so wie in Bactrien und Sogdiana entstanden war.Aber die Barbaren fochten in den ersten Provinzenblos in unregelmäßigen Schwärmen, und wurden baldzerstreut. Die Tapfersten derselben vereinte der Königmit seinem Heer, das nun in fünf Abtheilungen dieunruhigen Provinzen durchzog. Spitamenes ward vondem Caenus geschlagen, er floh zu den Massageten, aberdieses Volk, das wahrscheinlich des langen Krieges mü-de war, und in seinen Wohnsitzen nun von den Ma-cedoniern beunruhigt zu werden fürchtete, erschlug die-sen Feldherrn, und sandte sein abgeschlagenes Hauptan den Alexander.An den Ufern des Orus gründete der König eineStadt, die gleichfalls den Namen Alexandrien erhielt.Die Würde eines Statthalters der Provinz Marakandaübertrug er dem Klitus, einem seiner bravsten Gefährten,der ihm in der Schlacht am Granicus das Leben ge-rettet hatte; aber nur kurze Zeit genoß er dieser Stel-le, denn bei einem Gastmahle, wo der König seine ei-genen Thaten über jene des Castor und Pollux erhob,und den kriegerischen Ruhm seines Vaters herabwürdig-te, fanden sich die alten Krieger beleidigt, die einstsiegreich unter Philipps Fahnen gekämpft hatten. Kli-tus rühmte die Thaten von Alexanders Vater, und sag-te ohne Scheu, die alten Macedonier wären, ungeach-tet sie manches Treffen verloren hätten, dennoch weit er-habener als jene, die ihre Thaten verachteten. Alexan-der warf dem tapfern, vom Wein erhizten Krieger vor,daß es Selbstvertheidigung schiene, wenn er FeigheitL2r Band.durch
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