Geschichte der Griechen,162durch Mangel an Glük entschuldige. Klitus erinnertenun den König an das Schlachtfeld am Granicus; „durchdas Blut der Macedonier ſey er zu ſeiner jetzigen###Größe empor gestiegen, aber wahrscheinlich sey derLohn der ihrer warte, derſelbe, der Parmenios Ver-diensten geworden. Erbittert über diesen Vorwurf be-fahl Alexander dem Klitus, sich sogleich zu entfernen.Du thust wohl, antwortete dieser, freigeborne Männer,fl. R.die dir die Wahrheit sagen, von deinem Tische zu entfer-0nen; künftig magst du Barbaren und Sklaven um dichnkn inhaben, die deiner persischen Kleidung göttliche Ehre er-„Eis undzeigen. Der höchst aufgebrachte König würde jezt schon1567den kühnen Sprecher getödtet haben, wäre er nicht vonnden Umstehenden abgehalten worden. Klitus entfernteſich, aber nach einigen Augenblicken kehrte er zurük, undüberhäufte Alexander mit neuen Vorwürfen. Der Kö-###nig entriß einem von der Leibwache den Speer, undstieß ihn in die Brust seines ehemaligen Retters. Kaumwar die That geschehen, als er von Reue ergriffen, sichselbst zu töden versuchte. Die Anwesenden entrissen ihmdie Waffen, und erst nach drei Tagen, während welchen#er sich aller Nahrung enthielt, gelang es den Höflingen,ihn zu beruhigen.15Er rüstete sich jezt zu dem Feldzug gegen Indien,aber zwei starke Festungen in Sogdiana und Paraetaceschienen ihm zu gefährlich, als daß er sie in den Händenfeindlicher Besatzungen im Rücken seines Heeres zurük-wennlassen konnte. Die kürzlich eroberten Provinzen warenthenur in scheinbarer Unterwürfigkeit gegen einen Eroberer,dessen Uebermacht allein ihr Widerstreben gegen fremde###Herrschaft zügelte. Die sogdianische Feste lag auf ei-nem hohen und fast unzugänglichen Felsen; hieher hatteOxyartes sich mit seinem Weibe und Kindern geflüchtet,und ein großer Vorrath von Lebensmitteln war hinrei-chend, die starke Besatzung lange zu nähren. Alexan-der
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