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2 (1821)
Entstehung
Seite
118
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113Geschichte der Griechen,des persischen Heeres. Diese Griechen waren jedoch sehrwahrscheinlich in den verschiedenen Provinzen des wei-ten Reiches vertheilt, denn die stehende KriegsmachtPersiens war nicht zahlreich genug, um die Statthal-ter der von dem Königssitze entfernten Provinzen, dieSatrapen, in Unterwürfigkeit zu erhalten. Diese Statt-halter waren längst gewohnt, die ihrer Leitung anver-trauten Provinzen mit despotischer Gewalt und nacheigenem Willen zu beherrschen, und der Hof zu Susaüberließ ihrer Willkühr das Land, wenn sie nur die jähr-lichen Steuern richtig überlieferten. Die weite Küstevon Kleinasien bis nach Aegypten war reich an blühen-den Städten, deren Bewohner durch Handel und Schiff-fahrt unermeßliche Schätze erworben hatten. Es wäreleicht gewesen, mächtige Flotten auszurüsten, und damitden Macedoniern den Uebergang nach Asien zu wehren,die Statthalter an der Propontis und am Hellespontkonnten dem Angriff Alexanders mächtige Heere entge-gen stellen, aber schon war der König von dem Helle-spont bis nach Troas gezogen, ehe die Satrapen einHeer an dem Ufer des Granicus aufstellten, der aufdem Gebirge Ida entspringt, und sein Gewässer in diePropontis ergießt.Unter den Feldherren der Perser war auch Mem-non aus Rhodus; dieser verständige Mann rieth denSatrapen Spithrobates und Arsites, eine Hauptschlachtmit den Griechen zu vermeiden, und ihnen durch Ver-heerung der Felder und Zerstörung der Städte undDörfer alle Mittel zum Unterhalt ihres Heeres zu ent-ziehen. Dieser kluge Rath ward jedoch verworfen, undArsites, der Statthalter von Kleinasien, erklärte mitUnwillen, er würde das Eigenthum seiner Unterthanennicht ungestraft verheeren lassen. Das an dem Grani-cus versammelte Heer der Perser bestand aus zwanzig-tausend Reitern und einer gleichen Anzahl Fußvolk, größ-ten-

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