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23Zweiter Abschnitt.verstärkt, die auf der thriasischen Ebene den Erfolgdes Unternehmens erwartet hatten.Aus Athen erhielten die Theber eine Verstärkung,die sie in den Stand sezte, die Besatzung der Burgauf ihre Mauern zu beschränken. Diese Besatzung be-stand aus fünfzehnhundert Spartern, und so lange die-se nicht vertrieben waren, konnte man die Be-freiung von Theben nicht als vollendet betrachten.Es war zu besorgen, daß Sparta auf die erste Nach-richt von dem Tode der Tyrannen ein Heer zur Unter-stützung der Burg absenden würde. Aber so allgemeinwar der Haß gegen die Unterdrückung von Sparta ge-worden, daß schon am zweiten Tage nach der Vertil-gung der Tyrannen fünftausend Mann zu Fuß undzweitausend Reiter aus Athen und aus den meistenStädten von Böotien und dem nördlichen Griechenlan-de zahlreiche Schaaren zusammenströmten, und dieBurg angriffen. Die Besatzung, die durch die Fluchtder Anhänger Sparta's und ihrer Frauen und Kinderaus der befreiten Stadt einen unnützen Zuwachs er-halten hatte, war sehr wahrscheinlich nicht auf eineBelagerung gefaßt; sie sezte den Belagerern nur einenschwachen Widerstand entgegen, und erhielt nach eini-gen Tagen freien Abzug mit ihren Waffen. Die un-glüklichen Bürger von Theben, die in die Burg geflo-hen waren, wurden ihrem Schiksale überlassen, und nurwenige durch die Athener gerettet.Die Befreiung von Theben war ein tödlicherSchlag für den Stolz der Republik von Sparta, wel-ches die Griechen nur als seine Unterthanen ansah,und jeden Versuch, sich seiner Oberherrschaft zu ent-ziehen, als Empörung zu bestrafen suchte. Kleombro-tus, der nach dem Tode des Agesipolis mit AgesilausKönig von Sparta war, drang mit einem Heere inBöd-