Druckschrift 
2 (1821)
Entstehung
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Erster Abschnitt,Kriege die Sache Athens sehr thätig, aber Spar-ta's ängstliche Politik vertrieb sie auch aus diesem lez-ten Zufluchtsorte; sie wandten sich theils nach Sizilien,theils nach Cyrene in Afrika, und entzogen sich hier-durch der unversöhnlichen Rache ihrer alten Feinde.Kurz nach diesem Ereignisse eröffnete sich einneuer Schauplaz für den kriegerischen Geist der Spar-ter. Wir haben bereits erzählt, wie die Waffen die-ses Staates durch das Gold der Perser unterstüzt,den peloponnesischen Krieg beendigt, und den StolzAthens gedemüthigt haben. Aber es war dem großenKönige nicht unbekannt geblieben, daß die Griechen,besonders aber Sparta, den Aufruhr des Cyrus un-terstüzt hatten. Die Person des Monarchen war hier-durch tief beleidigt, und kaum war Tissaphernes vonder Verfolgung der unter Cheirisophus und XenophonsUnführung an den Pontus gezogenen Griechen zurük-gekehrt, als er den Befehl erhielt, die jezt unterSparta's Oberherrschaft stehenden griechischen Städtein Asien anzugreifen. Die lacedämonischen Besatzun-gen dieser Plätze vertheidigten sich tapfer gegen dievereinigte Macht des Tissaphernes und Pharnabazus,aber sie bedurften und erhielten die Unterstützung desMutterlandes, das ihnen einige Tausend Krieger un-ter der Anführung des Thimbron zu Hülfe sandte.Dieser Feldherr erhielt zugleich den Befehl, die vondem Zuge gegen Persien zurükgekehrten Griechen, diedem thrazischen Fürsten Seuthes sein verlornes vä-terliches Erbe wieder erobert hatten, in Sold zu neh-men. Xenophon führte diese erprobte Schaar, diejezt noch aus sechstausend Mann bestand, dem Heereder Sparter zu. Thimbron eroberte einige Städteim Gebiete des Pharnabazus, aber ſein Glük ſcheitterte vor der Stadt Larissa. Er ward zurükberufen;und Dercyllidas erhielt den Oberbefehl des Heeres,dasA 2