Geschichte der Griechen,brach aber erst dann in einen Krieg aus, als die Be-wohner von Elis im Einverständniß mit Arcadien undArgos, förmlich dem Bunde mit Sparta entsagt, unddie Bürger dieses Staates von der Befragung desOrakels und den olympischen Spielen ausgeschlossenhatten. Während nun nach der Eroberung von Athendie Sparter keinen Feind mehr in Griechenland zu be-kämpfen hatten, ward unter der Anführung des Kö-nigs Agis ein mächtiges Heer abgeschikt (J. v. C. G.403) um die Elier zu bestrafen. Als dieses Heer dasgeheiligte Gebiet dieses Staates betrat, wurde der Aber-glaube ihres Anführers durch wiederholte Erderschütterun-gen geschrekt. Agis zog zwar sein Heer sogleich zurük, abernachdem man die Götter, deren Wohnsitze man zu be-rauben beschloß, versöhnt zu haben glaubte, wurde Agismit einem neuen Heere nach Elis gesandt, und nunwar zwei Jahre hindurch dieser durch mehrere Jahr-hunderte mit Krieg verschonte Staat ein Schauplaz dertraurigsten Verheerung; die Tempel wurden ihresSchmuckes beraubt, die Säulengänge, die Gymnasien,und andere dem Gottesdienste oder den berühmten Spie-len gewidmete Gebäude zertrümmert, und Elis erhieltnur dann den Frieden wieder, als es den Sparternseine Flotte übergab, und eine Verfassung, die dieSieger vorschrieben, angenommen hatte. (I. v. C.G. 401.)Zu derselben Zeit vertrieben die Sparter die un-glüklichen Reste des messenischen Volkes aus Griechen-land. Athen hatte den Flüchtlingen, die zur Zeit derEroberung ihres Landes durch die Sparter der Skla-verei entgangen waren, die Stadt Naupactus zumWohnsiz angewiesen. Diese Stadt war unter demmächtigen Schutze Athens aufgeblüht, und hatte einePflanzſtadt auf der Inſel. Cephalenia gegründet. DieMessener unterstüzten während dem peloponnesischenKrie-
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