166 —welchen die Felle weggeschwommen sind, gehören zur Cari-catur; der Falstaff ist die Incarnation des gemüthlosenWitzes. Jordan's Heirathsantrag, Rustige's und Sonderland'sgeschmackvolle Skizzen bewegen sich in der anmuthigsten Laune.68. Die komischen Bilder der Schule sind so allgemeinbekannt, daß wir, um Raum zu ersparen, nur von einigenNäheres angeben wollen.„Don Quixote“ von Schrödter. — Wir bitten denKünstler um Verzeihung, dieses Bild nicht unter die charak-teristischen Lebensbilder gereiht zu haben; zufällige äußere Ein-flüsse verhinderten dies. Wenn Eines, so verdiente dies Gemäldeein Lebensbild genannt zu werden. Wir Alle, die Strebendennach höherer Wahrheit, nach dem Schönen und Guten, nach demVerlornen und Zukünftigen, wir Alle sind ja Rittervon der traurigen Gestalt. Don Quixote hat unsre Sündenauf sich genommen, und die plumpe Welt spottet seiner. DerAmadis von Gallien, worin der Ritter studirt, das ist imBilde das Buch der Natur, die freie Natur, deren Augen dieJuristen zugepappt, deren Glieder die Theologen mit Mumien-bändern eingewickelt haben; Rozinante, das magre liebe Vieh,mit mehr Dreiecken am äußern Leibe als ein Thaler Dreierhat, das ist der Idealismus der Menschen, stets voll Hungerund nie gesättigt; die Windmühlen, die Eseltreiber, die Wirths-hausställe, das Barbierbecken und der fette wortspieldrehendeSancho Pansa ist natürlich die Welt wie sie ist, die dummeund schlechte Welt mit ihren Vorurtheilen und Unfläthereien.Ach, lieber Ritter, dein blaues Schwärmerauge, deine unbesiegliche
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Die Düsseldorfer Malerschule und ihre Leistungen seit der Errichtung des Kunstvereines im Jahre 1829 : Ein Beitrag zur modernen Kunstgeschichte
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