157„Der heimkehrende Matrose und sein Liebchen.Im Hintergrunde ein gelandetes Schiff mit der thätigen Mann-schaft; näher vorn kommt das Liebespaar in aller Hast umnach Hause zu eilen und sich dort des Wiedersehens zu freuen.Der Humor tritt mit Recht in diesem Bilde kaum sichtbar auf,da die Fülle der Liebe und Freude aus den Augen der natur-kräftigen Gestalten hervorleuchtet.Reicher und mannigfaltiger in der Composition ist das„Sturmläuten auf Helgoland.“ Vorn die Dünen undein Damm mit Hütten, an der Seite und im Hintergründe dasMeer mit einem rauchenden Schiffe; der Himmel ist rabenfinsterund die Sturmglocke wird geläutet; da stürzen verschiedeneMenschengruppen aus den Häusern: eine Mutter nimmt rührendenAbschied von ihrem Knaben, der vom Vater mit zur Hülfleistungfortgezogen wird; dort begleitet ein rüstiges Mädchen den Ge-liebten; hier eilt ein Mann fort, und seine junge Gattin mitdem Säugling auf dem Arme schaut ihm voll Sorge und Angstnach; zuletzt noch ein eilfertiger Mann, der mit dem Bindenseiner Schuhe zu Hause nicht fertig geworden ist und nun imLaufe das Versäumte nachzuholen strebt. Ein kühner Vorwurf,die Eile in einem Bilde zu versinnlichen, aber der scharfsinnigeKünstler hat ihn zu lösen gewußt. Leider ist die Farbe desBildes etwas unklar52. Der Komiker Ad. Schrödter malte einen „sterben-den Abt, ein Thema, welches wir detestiren, weil uns die Ster-benden im Leben und Bilde mißbehagen, und wir sie in letztermnur der Umstehenden wegen erträglich finden. Hinter dem ster-benden Abte steht ein junger Mönch, der mit vielem Mitleid
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Die Düsseldorfer Malerschule und ihre Leistungen seit der Errichtung des Kunstvereines im Jahre 1829 : Ein Beitrag zur modernen Kunstgeschichte
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