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Kriegsschauplatz an der Erft und Roer im Sommer 1758 : nebst einer Uebersichtskarte
Entstehung
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Niederlande oder gar nach Frankreich hinüber zu spielen. Eswar ihm zwar gelungen, seit Uebernahme des Oberbefehls gegenEnde November 1757, noch im Winter dieses Jahres die Fran-zosen, welche in Folge der Schlacht bei Hastenbeck und derschmählichen Convention von Kloster. Seven bis tief in das Herzvon Deutschland eingedrungen waren, über die Aller zurückzu-werfen, und, bei Wiederaufnahme des Feldzuges im Frühjahr1758, mit der reorganisirten verbündeten Armee in raschem Sieges-laufe den Feind über die Weser und Ems zu treiben. Auchhatte er zum Theil der Aufforderung Friedrichs des Großenentsprochen, welcher ihm in seiner pikanten und drastischen Weiseunter dem 19. März 1758 aus dem Lager von Gryssow schrieb:»Je vous félicite, mon cher! de tout mon coeur de vossuccès. Puissiez vous fleurdelyser tous les Francais enleur imprimant sur le c.. les marques initiales de la paixde Westfalie et les rechasser au-delà du Rhine dennauch der Rheinübergang war schnell und glücklich in der Nachtvom 1. zum 2. Juni ausgeführt worden, und, auf keinem PunkteStand haltend, war Clermont zurückgewichen, bis zur Cata-strophe von Crefeld.Es waren somit die damaligen preußischen Westprovinzen:Minden, Ravensberg, Mark, Cleve, Moers und Geldern, mitAusnahme der Festungen Wesel und Geldern, von dem hartenDrucke befreit, welcher sowohl durch dievon der Römischen-Kaiserlichen Majestät in denen eroberten preußischen LandenAllerhöchst vorordnete Administration unter Vorsitz des K. K.Kämmerers Grafen von Pergen, als durch die habsüchtigen Be-amten der französischen Intendantur schwer auf diesen Landengelegen hatte. Dadurch war auch einem ferneren Wunsche desKönigs genügt, den er in einem Schreiben an den Herzog ausdem Lager vor Olmütz vom 13. April aussprach: über den Rheinzu gehen und schleunigst das Clevische zu besetzen,wodurch Sieschrieb Friedrichmeine dortigen armen Unterthanenvon einer Contribution von 67000 Rthlr. befreien werden,welche die Franzosen noch von ihnen erpressen wollen. Aberes blieb noch viel zu thun übrig.Nach der Schlacht bei Crefeld campirten die Verbündetennoch drei Tage auf dem Schlachtfelde, nur, wie wir oben sahen,durch leichte Truppen dem weichenden Feinde auf den Fersen