141welche sich zu einer Blüthe vereinigten und so auchnach dem Tode Zeugniß gaben von einer Liebe, wie sieselten auf Erden gefunden wird.Am Grabe der beiden Brüder geschahen eine Mengevon Zeichen und Wunder, die sich noch lange im Gedächt-nisse des Volkes erhielten und Pilger und Wallfahrerin großen Schaaren herbeizogen. Der Papst aber sprachsie heilig und als Heilige wurden sie vom Volke weitund breit verehrt, besonders aber von den Bergischerihren ehemaligen Unterthanen.Der Reichthum des Klosters nahm in einem soerstaunlichen Maße zu, daß das Beispiel fast einzig dasteht. Dies hatte seinen Grund darin, daß die Bergi-schen Altenberg als den Mittelpunkt ihres geliebten Landesbetrachteten, wo die Wiege ihrer Herrscher gestanden undwo das Reich seinen Anfang genommen. Mancher Ritterschenkte aus frommer Dankbarkeit diesem Mittelpunkteinen Theil seiner Güter oder legte auch wohl seineganze Habe auf den dortigen Altar, ehe er hinab nachAsien zog, um mit deutschem Schwerdte die Türken zubekriegen und das Grab unseres Heilandes zu erobern.Auch Erzbischöfe, Kaiser und Könige überhäuften, dasKloster mit Gunst: Und so tauchte allmählig dieIdee auf, in jenem Thale ein Kloster zu bauen, das
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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