83VII.Der Pilger.ahe bei der Stelle, wo Eberhard im Fieber lag,stand einsam im Walde ein Häuschen, von einem armenBauersmann bewohnt, der hier einige Stückchen Waldcultivirt hatte und von dem Ertrage derselben mit Frauund Kind ruhig und vergnügt lebte. Seine TochterTherese ging am frühen Morgen aus der Hütte, uman den Waldrändern Futter für die Kuh zu suchen.Die Sichel in der Hand, mit den nackten Füßendie Grashalme streifend, daß der blitzende Thau in tau-send Tröpfchen zur Erde fiel, sang sie ein munteres Liedin die frische Morgenluft und wollte eben die Sichelin die frischen Halme schlagen, als sie vor sich denfiebernden Mann sah, dessen Stirn mit blutiger Lein-wand umhüllt war.
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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83
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