18.II.sie Sonne neigte sich zum Untergange am westlichenHimmel und vergoldete scheidend die Zinnen des SchlossesBerge*), das seine Thürme auf einem schroffen Abhangeerhob, dessen Fuß von dem Flüßchen Dhün bespült wurde.Bald lagen die umgränzenden Waldgebirge in tiefer Nacht,und nur das Wehen des Windes, der durch die hohenBaumkronen fuhr, und das Rauschen der Dhün, so wiehie und da das unheimliche Rufen eines Uhus, belebtedie nächtliche Einsamkeit. Da erleuchteten sich auf demBergschlosse mehrere der hohen Fenster und sandten einenfreundlichen Strahl in die Finsterniß des Thales hinab.In unsern Tagen sind die letzen Reste jener stolzen Burgverschwunden, doch zeigen die Thalbewohner noch die Stelle,wo sie einst gestanden, nicht weit von dem schönen bergi-schen Dome zu Altenberg.
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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18
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