142dem Ruhm des Landes entspreche, und eine prachtvolleKirche, die als Mittelpunkt dieser Lande der bergischeDom sein sollte.Dieses erhabene Werk wurde im Jahre 1287 unterdem Abte Marsilius zu Ende geführt. Wie herrlichprangte jetzt die bergische Kirche in hoher gothischerErhabenheit, die eine Leuchte dem ganzen Lande galt.Mit den weitläufigen und prächtigen Klostergebäudenwaren die herrlichsten Fischteiche und Wasserkünste ver-bunden und es war nicht anders, als ob Altenberg derAufenthalt eines glänzenden fürstlichen Hauses sei.Die Leiber der Heiligen wurden aus der altenKirche hinweggenommen und in dem bergischen Domeim Herzogenchore beigesetzt, wo noch jetzt ihre Gräbernebeneinander zu sehen sind.Nach jener Zeit aber beschlossen noch mehrere ber-gische Grafen im Kloster zu Altenberg ihr Leben unddie Kirche wurde zum Begräbnißplatz der bergischenFürsten erkoren.Ihre Gebeine ruhen noch jetzt im Herzogenchoredes Bergischen Domes, welcher nach seinem gänzlichenVerfalle in der neuesten Zeit von unserm allergnädigstenKönige Friedrich Wilhelm IV. wieder aufgebaut
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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142
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