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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
Seite
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135SchlußFünf Jahre lang erfreuten sich die Brüder in demneuen Kloster noch der Ruhe und des Gebetes, und einTag unterschied sich von dem andern nur durch die stetswachsende Hingebung in Gott. Während der Nacht lagensie mit den übrigen Mönchen in einer langen Doppel-reihe auf ihren harten Strohsäcken, die Arme über derBrust gekreuzt, die Kapuze halb aufgeschlagen, denn umimmer zum Aufstehen bereit zu sein, legten sie auch imSchlafe das Gewand nicht ab.Der Sakristan allein schläft nicht bei ihnen, sondernin der Nähe der Kirche; sobald ihn der Wecker seinerUhr vom Schlafe ermuntert, steht er auf und läutet dieGlocke, zum Zeichen, daß die Brüder sich erheben undfür die schlafende Welt beten sollen. Kaum tönt ihr