Peſtilenz und Hungersnoth.Im Jahre 1124 saßen drei Leute in einer baufälli-gen Lehmhütte des bergischen Landes, ein altes würdigesEhepaar und ihr Sohn, ein kräftiger, handfester Bauern-bursche. Die Nacht war eingebrochen, aber es branntekein Licht in der Hütte, nur die Flamme des Herdes,um welchen die drei sich geschaart hatten, gab einenschwachen Schimmer und beleuchtete in ungewissen Zügendie gelben Lehmwände. Ein scharfer Wind pfiff um dieEcken und über das Dach des Häuschens und fuhr zu-weilen durch den niedrigen Kamin hinab, daß Asche undFunken umherſtoben.redete der Alte seinen Sohn an, „wenn„GertMorgen der Wind etwas nachläßt, wollen wir doch ver-suchen, die schwere Steinplatte auf den Kamin zu brin-
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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