131Konrad, welch letzterer ja auch ein besonderer Freundder beiden Mönche war, hatte ihn noch auf Altenbergaufmerksam gemacht. Auch hielt er gerade um jene Zeiteine Kirchenvisitation in Deutschland ab, was ihm umso größere Veranlassung geben mußte, nach Altenberg zugehen, wo die Mönche in einem besondern Rufe derFrömmigkeit standen.Im folgenden Jahre, als der von Berhard gepredigteKreuzzug vor sich ging, wurde die Kirche vollendet undvon dem Erzbischofe Arnold von Köln am 7. Novem-ber feierlich eingeweiht. Die Klostergebäude, welchenoch heutigen Tages südlich von der Dhünbrücke zu sehenſind, wurden am Tage der Kirchweihung von den Mön-chen bezogen; aber heute ertönen in ihnen nicht mehrdie Gesänge und Gebete der Mönche; die Zeit hat siedem Geldgewinste dienstbar gemacht und das Getöse derMaschinen ist an die Stelle des Gebetes getreten.Abt Berno aber starb am 25. August 1151 imRufe der Heiligkeit und die Legende erzählt, daß anseinem Grabe eine Menge Wunder geschehen und erwegen seiner Frömmigkeit noch lange im Andenken desVolkes fortgelebt habe.Wie jene Zeit reich an hervorragenden Thaten war,so war sie auch reich an Ereignissen, die nach dem kind-9*
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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131
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