130seiner Predigtreise getragen, auf daß es ihr und ihremHause zum Segen gereiche.Ich will es nicht versuchen, die Freude zu beschrei-ben, welche in ihrem Herzen war, sobald sie das theureKleinod in ihren Händen hielt. Nur sei erwähnt, daßsie ein hohes Alter erreichte und auf dem Sterbebetteihrem Sohne Arnold das Barret übergab mit der Hoff-nung, einer ihrer Nachkommen möge das Kleid des hei-ligen Bernhard tragen und mit dem Barrete den Segendes Himmels auf sein Haupt setzen. Arnold war zujener Zeit schon Vater von drei Kindern, aber er glaubtenach dem Tode seiner Frau, den Wunsch der Mutternicht besser erfüllen zu können, als dadurch, daß er selbstein Mönch nach der verschärften Regel jenes Heiligen wurde.Wir wissen nicht, ob Bernhard seinen GehülfenBerno nach Altenberg begleitet, doch nehmen wir es alswahrscheinlich an, da es ihm nicht weit aus dem Wegelag und er jedenfalls ein Interesse an dem neuen Kloster-bau hatte, um so mehr, als die frommen Mönche, dieBrüder Eberhard und Adolph unter so wunderbarerHimmelsfügung auch seine Brüder geworden waren,und Eberhard ihm von Morimond aus wohl bekannt war.Sein Freund, der Bischof Otto von Freisingen, der frü-here Mönch von Morimond und der Bruder des Kaisers
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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130
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