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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
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132lichen Glauben jener Zeit immer als mittelbare WorteGottes an die Menschheit betrachtet wurden.Als Kaiser Lothar im Jahre 1133 aus Italiennach Deutschland zurückkam und den heiligen Bernhardzu Rath und Beistand in seiner Begleitung hatte, ereig-nete es sich am 2. August um die Mittagsstunde, daßman wegen einer starken Sonnenfinsterniß die Sterneam Himmel sehen konnte und in den Häusern die Lam-pen anzünden mußte, welche Sonnenfinsterniß einen gan-zen Monat lang die wunderbarlichsten Gewitter folgten.Am Ende des Jahres 1134, da Lothar das Weihnachts-fest zu Cöln feierte, erhoben die Bürger einen muth-willigen Aufruhr, so daß der Kaiser erzürnte und vondannen über den Rhein und durch das bergische Landnach Fritzlar in Hessen zog. Den 7. März des Jahres1135 sah man bis an den hohen Mittag drei Sonnennebeneinander am Himmel stehen. Der Sommer warso heiß und dürre, daß viele Gewässer ganz austrockne-ten und man den Rhein durchwaten konnte. Wälderentzündeten sich von selbst und der Erdboden war soheiß, daß Schwefel und leicht brennbare Sachen sichdarauf entzündeten und an vielen Stellen die Flammeaus dem Boden schlug, so daß kein Wasser sie löschenkonnte.