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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
Seite
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12836 Wunder gewirkt und jedesmal habe das Zusammen-geläute aller Glocken diese Wunder verkündigt.Von Boppard machte er die Reise zu Wasser; anjedem Uferdörfchen mußte sein Schifflein anhalten, da-mit er der harrenden Menge den Segen spende; inCoblenz war die ganze Stadt zum festlichen Empfangebereit und freute sich, daß der heilige Mann Eintritt inihre Mauern nehmen wolle; aber Wilhelm von Helfen-stein vereitelte dieses Glück: Seine fromme GemahlinBenigna hatte ein großes Verlangen, den heiligen Mannzu sehen und in ihrer Burg Helfenstein zu bewirthendeßhalb lag sie Wilhelmen an, daß er ihr entgegenreise,ehe die Koblenzer ihn zu Gesichte bekämen.Wilhelm that nach Benignas Willen und reisterheinaufwärts; sobald er des Heiligen Antlitz erblicktefiel er auf seine Kniee nieder und fleht in tiefster Demuthum die Gunst, Bernhard möge in seine Burg Helfensteineinkehren, daß er ihn bewirthe und seines Umgangestheilhaftig werde.Der heilige Bernhard gehörte nicht zu jenen kleinenCharacteren, die sich mit dem Umgange der Großenschmeicheln und ihre Nähe suchen, denn obschon PapstInnocenz ſein Freund, Papſt Eugen III. ſein Schülerwar, Kaiser und Könige seine Freundschaft und seinen