127ich erkenne den Willen und die Gnade Gottes; er sollmich nicht undankbar finden.Als der Kaiser das Kreuz genommen, griffen darnachauch die Großen des Reiches, von welchen wir besondersseinen Neffen Friedrich, den nachmaligen großen KaiserFriedrich Barbarossa erwähnen. Man kann leicht denken,daß das bergische Land, dessen Hügel und Thäler vonRitterburgen wimmelten, nicht zurückblieb, sondern ingroßen Schaaren das Kreuz nahm, zumal seine Grafensolchen Werken hold waren und sein geliebter Abt Bernodas Werk der Kreuzpredigten mit dem heiligen Bernhardtheilte.Der Andrang war so groß, daß Bernhard von derVolksmenge fast erdrückt wurde. Schwach von Körper-bau war er nicht im Stande, sich durch die Mengezuarbeiten und der Kaiser mußte ihn auf seine starken Armenehmen und aus der Kirche tragen, damit er in demgroßen Gedränge keinen Schaden nähme.Von da zog er in Begleitung Berno's den Rheinhinab und die Annalen jener Zeit erzählen uns, er habealler Orten den Blinden das Gesicht, den Tauben dasGehör und den Lahmen den Gebrauch der Glieder wie-der gegeben. Man sagt, er habe an einem Tage
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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127
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